#37 - Was bedeutet uns die Musik?

Show notes

In der letzten Folge für dieses Schuljahr wird's im wahrsten Sinne familiär. Mit meinem Bruder und meiner Schwester spreche ich über unsere gemeinsame musikalische Zeit, meine Entscheidung für die Musik als Beruf und Lebenswege, die trotz starker Verbindung dann doch ganz unterschiedlich verlaufen.

Gemeinsame Auftritte, prägende Erfahrungen und viel Leidenschaft für die Musik: Für den Weg der Musik als Beruf hat sich dann aber doch nur eine im Bunde entschieden. Warum ist das so? Was waren die Beweggründe dafür bzw. dagegen? Wie hat unsere musikalische Sozialisation ausgesehen und welchen Stellenwert hat die Musik für uns heute?

Ein Gespräch über das Leben im Allgemeinen und die Musik im Speziellen. Ein Gespräch, wo sich wahrscheinlich viele ein bisschen wiederfinden und wir hoffen, dass es ein paar Perspektiven aufzeigt und unterhaltsam ist. Zu guter Letzt gibt es auch noch ein paar Geschichten zur Entstehung dieses Podcasts und einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

Damit wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern, allen Eltern und natürlich allen Kolleginnen und Kollegen einen schönen Sommer und erholsame Ferien. Wir sehen und hören uns wieder im Schuljahr 2026/27.

Produziert von DAS POD (https://daspod.at/)).

Show transcript

00:00:03: MUSE

00:00:04: am Mikro,

00:00:05: der Podcast der Musikschulservice-Stelle des Landes Steiermark für die steirischen Musikschulen.

00:00:11: Aktuelles und Interessantes aus dem bunten steirischem Musikschulleben.

00:00:19: Herzlich willkommen beim Podcast der Musicschul-Service- Stelle des Landes Steyermark!

00:00:24: Servus und hallo bei MUSE Am Mikro.

00:00:26: Ich bin Birgit Schweiger, unterrichte Klarinette und elementares Musikzieren in der Musikschule Weiß.

00:00:32: Und darf die Steiermark als Fachreferentin für elementares Musizieren und Bewegung vertreten.

00:00:40: Musikunterricht führt nicht immer zu einem Musikberuf – das muss er auch gar nicht!

00:00:46: Der Anlass für dieses Gespräch ist mein eigener musikalischer Weg, der mich von den ersten Musikschuljahren bis zum heutigen Beruf geführt hat.

00:00:56: In dieser Folge spreche ich mit meinen Geschwistern darüber, was uns die Musikschule mitgegeben hat und warum unsere Wege beruflich trotzdem ganz unterschiedlich verlaufen sind.

00:01:08: Mein Bruder und meine Schwester haben diesen Weg über viele Jahre aus nächster Nähe miterlebt von den ersten Auftritten- und Wettbewerben über gemeinsame Konzerterlebnisse bis zur Ausbildung und Beruf.

00:01:22: Gemeinsam schauen wir jetzt zurück Was haben wir eigentlich musikalisch erlebt?

00:01:27: Wo haben sich unsere Wege getrennt und was bedeutet Musik heute noch für jeden von uns.

00:01:34: Herzlich willkommen, liebe Bettina!

00:01:36: Hi Birgit!

00:01:37: Servus und guten Abend lieber Robert!

00:01:41: Schön dass ihr beide euch heute die Zeit genommen habt und nachdem wir heute zur letzten Folge in diesem Schuljahr einmal einen Abendtermin für die Aufnahme außerwählt haben Und ich hier mit meinem Bruder und meiner Schwester sitze.

00:01:57: Und wie das auch schon so als sommerliche Einstimmung ein wenig gemütlicher starten wollten, gönnen wir uns zur heutigen Folge auch einen kleinen After-Work-Spritzer.

00:02:08: Prost!

00:02:09: Prost?

00:02:11: Kann ich gleich dazu sagen... Du hast viel Glück gehabt heute weil Fußproblem ist nix scheiß heute.

00:02:18: Stimmt.

00:02:19: auf das habe ich gar nicht gedacht.

00:02:20: Aber wie man den Termin ausgewählt haben, wirst du ja wohlweislich schon geschaut haben ob ein Spiel ist oder nicht und wahrscheinlich jetzt sonst gar nichts zugesagt?

00:02:29: Es ist ja spürbar jetzt nix was ich sehen muss.

00:02:32: Alles klar!

00:02:34: So ja starten wir mal rein.

00:02:36: Wie musikalisch war unsere Kindheit wirklich?

00:02:39: Was lief zuhause an Musik?

00:02:41: Warum haben wir Instrumente gelernt?

00:02:44: Mussten wir viel üben.

00:02:46: Wer war motiviert von uns, wer weniger?

00:02:50: Wer mag da mal beginnen?

00:02:52: Nachdem du die älteste bist von uns drei würdest du sagen vielleicht startest du einmal.

00:02:57: ich würde sagen du funktionst dann.

00:02:58: Okay

00:02:59: na gut

00:03:00: also Ich komme oder wir kommen ja aus Heilbrun.

00:03:04: In Heilbrunn ist schon immer sehr viel Musik passiert.

00:03:07: Unser Großankel hat ja bei uns zu Hause gewohnt und hat Klarenette gespielt.

00:03:12: Und dadurch sind wir irgendwie, also auch in der Musikkabeleklarenette, gespielt.

00:03:16: oder bin ich schon sehr früh damit im Berührung gekommen.

00:03:21: Damalige Kabellmeister war ja auch der Musiklehrer in Heilbrunnen oben Und da gab es zwei Jahre musikalische Grundschulung, dann war man zwei Jahre bei ihm im Flötenunterricht.

00:03:31: Eigentlich habe ich an die Klarinette gar nicht wirklich gedacht weil ich mir gedacht hab der Großonkel im Haus spielt E-Klarinette also kann ich ruhig irgendwas anderes machen.

00:03:42: und dann hat aber eben der Peter Bradl das war mein allererster Lehrer und damals eben der Kabelmeister und er hat halt schon immer ein bisschen geschaut auch was kann er in der Kapelle brauchen?

00:03:52: Und der hat mich eigentlich dann zu klären hätte gebracht und hat gemeint, das wäre ein Instrument, das den man brauchen.

00:03:58: Ich glaube es wird gut zu dir passen!

00:04:00: Dann war ja mein allererster Lehrer der Erich Bratl, der Bruder von meinem jetzigen Chef dem Selbstbratl.

00:04:07: Ja...und dann ist es eigentlich weitergegangen dass ich relativ Gas gegeben habe, relativ früh schon auf der Uni war Und dann aber doch die Matura fertig machen musste.

00:04:19: Dann aber doch irgendwie in der Bank gelandet bin und dann aber auch über Umwegen noch einmal ins Studium gekommen bin, ja...

00:04:27: Also mit relativ viel muss man ja sagen?

00:04:29: Du hast eigentlich während der Schulzeit schon... Genau!

00:04:31: Mit sechzehn war er erst mal auf der

00:04:34: Uni genau.

00:04:34: Und wer weiß wo Heilbrunnen ist kann sich vorstellen dass das logistisch ein bisschen eine Herausforderung war damals.

00:04:40: Das ist richtig.

00:04:40: Und zusätzlich dann noch mit der Haarkasse und das kann ich mir zum Beispiel noch sehr gut erinnern, weil wir waren Kinder und haben es halt genau mitgekriegt wie das bei dir als Jugendliche damals dann schon war.

00:04:52: Also aus persönlicher Sicht kann ich das nachvollziehen dass das mit sechzehn dann wahrscheinlich ein bisschen schwierig war oder dann vielleicht auch gesagt hast is jetzt a bit too much und spielen wir mal so hobbymäßig weiter unter Anführungszeichen.

00:05:07: Und ja, im Laufe der Jahre hat es sich dann ergeben, dass das heute erst später anfing.

00:05:12: Genau!

00:05:13: Es gab halt einen großen Einschnitt.

00:05:15: in der Räufeisenbank Weitz habe ich damals gearbeitet und die hab leider das Pech oder vielleicht jetzt hinterher betrachtet kann man sagen das Glück gehabt.

00:05:23: Ich habe einen Banküberfall erlebt, und der war schon ein bisschen so ein Einschnitt mit meinem Leben wo ich noch einmal nachgedacht habe drüber Naja, vielleicht ist die Bank doch nicht der Traumberuf und vielleicht sollte man doch überlegen was anderes zu machen.

00:05:37: Und ich kann mich erinnern, ich bin dann dort mit dem panonischen Blasorchester mit Peter Forcher in ein Konzertprojekt gerutscht.

00:05:45: da haben wir von Gustav Mahler die erste Symphonie mit Blas Orchester aufgehört im Schlamming bei der Mid Europe und dabei habe immer Urlaub genommen dafür und bei dem Projekt war ich dabei und das war in den Sommerferien.

00:05:58: Da haben wir dann gedacht okay, im Herbst!

00:06:01: Ich will noch mal den Versuch, starten zu studieren.

00:06:04: Und dann habe ich gedacht okay wenn ich die Aufnahmsprüfung jetzt schaffe, dann ziehe ich das durch und mache nur mein Musik.

00:06:11: Ansonsten habe ich mir gedacht, wenn ich es nicht schaffe bleibe ich halt in der Bank und Musik bleibt mein Hobby!

00:06:16: Die Aufnahmensprüfungen habe ich dann geschafft und dann war ich zuerst beim Johann König Hofer am Konservatoren und hab den ersten Abschnitt Clarinette gemacht mit Schwerpunkt EMP bei der Susanna Ronck Und dann für den zweiten Abschnitt durfte ich nach Oberschützen zu Wolfgang Klinzer.

00:06:34: Genau!

00:06:36: Also wie alt warst du jetzt, wie du anfangen hast, dann zu studieren?

00:06:39: Beim zweiten

00:06:41: Mal oder beim Konservator?

00:06:42: und dann?

00:06:43: Das war mit... ...vierundzwanzig.

00:06:46: Vierund zwanzig,

00:06:47: ja.

00:06:47: Da werde ich nebenbei noch ein paar Stunden in der Räuversenbank gearbeitet.

00:06:50: Ja.

00:06:51: Und finanziert habe ich es durch einen selbster Halterstebenium.

00:06:54: Genau so war das.

00:06:54: Und

00:06:55: viele Leute haben ziemlich gesagt was?

00:06:56: Du gibst den Bankjob auf dem Gotteswillen Und die haben gedacht, warum nicht?

00:07:03: Genau.

00:07:04: Das war es jetzt einmal bei mir und du hast ja gesagt, ich hab's in der Kindheit schon einiges mitbekommen.

00:07:09: Ja!

00:07:10: Ihr habt sie dann im Prinzip auch beide beim Peter Bradel gestartet.

00:07:13: Stimmt's?

00:07:14: Genau, genau.

00:07:15: Also wenn ihr... Ich glaube

00:07:17: der Peter Bradel war für uns alle drei musikalische sehr bregende Figur.

00:07:23: Sehr, sehr breckende Person.

00:07:24: Ist seinerzeit auch mit mir, ich kann mich erinnern wie ich da mit sechzehn auf der Uni war ging es auch darum, ich musste die Klavier als zweitfach machen und wir mussten eine Klavier kaufen.

00:07:33: Und der Beta-Bratl ist mit mir ins Konzerthaus nach Graz zum Fiedler gefahren und wir haben ein Pianino gekauft.

00:07:43: Wahnsinn!

00:07:43: Mit dem roten Kartett.

00:07:48: Ja also ich hake da vielleicht gleich beim Beta ein.

00:07:52: Also die Laufbahn oder die erste Laufbahnen war ja so ähnlich wie bei dir Birgit weil ... Klassische musikalische Früherziehung beim Beta und dann zur Blockflöte.

00:08:04: Deshalb war ich ja ein Jahr verkürzt.

00:08:06: tatsächlich, mir wurde die Blockflötten immer bisschen zu langweilig.

00:08:10: also ich habe es gar nicht über die C-Tour hinaus geschafft.

00:08:12: Also an Fiss und B und Saga

00:08:14: Keine Ahnung keine Ahnung weiß ich nicht.

00:08:17: Die Karriere war nach einem Jahr relativ schnell beendet weil tatsächlich immer ein bissel verliebt gehabt hab ins Waldhorn.

00:08:26: Vielleicht wurde es aber auch ein bisschen herangeführt oder eingefädelt durch den Peter.

00:08:33: Ein bisschen

00:08:34: unter Anführungszeichen.

00:08:35: Es war tatsächlich so wie du erzählt hast, er hat halt immer geschaut wo ist der Bedarf im Musikverein und hat das dann ganz geschickt, verdeckt heran, die ich herangeführt an ein Instrument.

00:08:52: Dass man vielleicht doch jetzt in dem Moment gut brauchen könnten im Musikfreien und das war das Waldhorn und mir hat es aber tatsächlich auch sehr gut gefallen.

00:08:58: Und ja... Ich habe mich da ein bisschen verliebt gehabt und wollte dann nach dem Joa Blockflöten Waldhorn lernen.

00:09:06: Ja!

00:09:06: Die erste große Liebe sozusagen mit auch der Halb.

00:09:12: Das haben wir dann verwehrt geblieben.

00:09:15: Damals habe ich's sehr short gefunden.

00:09:17: Jetzt im Nachhinein betrachtet ... war es vielleicht oder hat so sein sollen, weil ich bin dann auch zur Klarenette gekommen und meine erste Lehrerin war es tatsächlich du Birgit.

00:09:26: Ja also wir haben uns recht... Das ist richtig!

00:09:28: Wir haben dann mit ja neun, also neun war ich gestartet mit der Klarenete und den Unterricht tatsächlich zuhause gemacht.

00:09:36: Stimmt in deinem Zimmer?

00:09:38: In meinem Kinderzimmer oder in deinm alten Kinderzimer?

00:09:41: stimmt

00:09:41: ja.

00:09:42: Genau.

00:09:44: Das hat sich aber relativ schnell herauskristallisiert, dass das auf lange Sicht wahrscheinlich nicht gut gehen wird.

00:09:49: Ich kann mich erinnern bis zum Probe.

00:09:50: Wahrscheinlich haben wir es

00:09:51: geschafft irgendwie?

00:09:52: Ja

00:09:52: ich war wahrscheinlich eine sehr freche Schülerin oder deine erste freche Schülerin.

00:09:56: Das war vielleicht gleich so ein bisschen eine Probe für die dann so für der jetzige berufliche Laufbahn wie händlich schwierige Schülerinnen.

00:10:05: So schlimm!

00:10:06: Aber

00:10:06: natürlich war das Geschwisterverhältnis vielleicht dann... Wir haben's nicht klar trennen können oder ja Ich natürlich auch nicht, immer mit neun Jahren.

00:10:15: Und dann ist es weitergegangen und dann bin ich in die Musikschule Anger gekommen, also Schreckstrich-Biergefeld zum Nicky-Gückmeyer damals noch und war dort einige Jahre.

00:10:31: Das war dann meine erste zweite große Lebe sozusagen – die Kleine Ette!

00:10:34: – und das ist dann immer intensiver geworden.

00:10:38: In der Zeit bin ich hauptschollend in Angergangen dort auch schon meine ersten Kurse gemacht, also meine ersten Meisterkurse.

00:10:46: Das war damals übers, sagst du schnell ... Eeresovien,

00:10:52: glaube ich?

00:10:52: Also in Kumberg!

00:10:54: Ja

00:10:54: genau und dort ist was passiert mit mir.

00:10:59: Den Namen weiß jetzt nicht mehr aber dann kannst du mir sicher sagen...

00:11:02: Weil das nicht an Moser Christoph?

00:11:04: Moser-Christoph, nein, war es tatsächlich nicht.

00:11:10: Den hab' ich jetzt leider vergessen

00:11:13: Weil der Helmut Wiener war auch noch beim RSO?

00:11:15: Nein, aber

00:11:16: Helmut wiener hat damals den Kurs nicht gemacht.

00:11:19: Wie auch immer, jedenfalls war das dort meine erste Meisterklasse, die ich gemacht habe mit... Keine Ahnung wie alt war ich, dreizehn Und du, was passiert bei mir?

00:11:27: Du hast halt gedacht okay wow Das muss, du musst da ist ein bisschen mehr drinnen Da möchte ich ein bisschen intensiver betreiben, weil du dann schwerstens motiviert, wie für einen Kurs haben gekommen bin und hab gemerkt okay Ich will mehr Da muss mehr passieren und dann habe ich mit knapp vierzehn oder mit vierzehnt die Aufnahmeprüfung gemacht am Konservatorium in Graz.

00:11:54: Das ist genau Ende Hauptschule, da bin ich nach Weiz kommen in den Hack und bin dann mit fünfzehn gleichzeitig im Schulwechsel aufs Konservatorium gewechselt.

00:12:11: Weil du das vorhin schon gesagt hast, die Parallelle da und immer das Pendeln nach Graz.

00:12:15: Ja, das war eine sehr anstrengende Zeit aber ich wollte so bin dann immer mit dem Postbus Graz gefahren dazu mal ist.

00:12:21: Hab eben Graz im Postbus quasi mein zweites Wohnsitz gehabt.

00:12:26: Ich hab dort draufgeguckt gemacht, ich habe dort gelernt, ich hab dort geschlafen, ich hatte dort gegessen.

00:12:31: nur damit ja einfach einmal in der Woche oder zwei Mal in der Wochen muss man sagen oft ist es nicht gegangen dass es parallel gelaufen ist mit einem zweiten Fach noch.

00:12:45: Also

00:12:45: ich glaube, man merkt da schon sehr stark dass einfach eine starke Leidenschaft dahinter war bei dir Bediener.

00:12:53: Bei dir sowieso auch weil du eben in dem Alter schon anfangen hast zu studieren mehr oder weniger.

00:12:58: und da wir aufgewachsen sind wenn es dort zusätzlich zur Schule noch einmal zwei mal die Woche vielleicht nach Graz was mit einem Bus dann muss das wollen.

00:13:09: Also dann reicht es nicht, wenn die Eltern quasi hin treten wollen.

00:13:14: Sondern du musst das selbst wollen, sonst gibst du das nicht.

00:13:17: Na ja und man muss jetzt auch sagen zu damaligen Zeit war's noch nicht so dass man seine Kinder jederzeit immer überall hingeführt hat wo die Kinder jetzt sein müssen.

00:13:26: weil ich denke nur wie ich in den Hack gegangen bin... Ich habe ja nicht einmal am Bus gehabt von uns Zuhause der rechtzeitig in Weitz in der Schule ist Weil ich bin ja aufgrund dessen oder zu unserem Onkel halt gezogen und hab dann in Weits mehr oder weniger bei unserem Onke die Schulzeit, die Hack-Zeit verbracht.

00:13:45: Weil wie gesagt ich hätte tagtäglich ja mit dem Mobbit ist es schon ein Zeital gegangen aber nicht im Winter das wäre gar nicht möglich gewesen.

00:13:54: Also in Summe war's auch kompliziert.

00:13:56: aber wenn man die Motivationen und die Leidenschaft hat... Schaut man einfach drüber hinweg, dann macht man das halt einfach.

00:14:05: Und der Vorteil war vielleicht zehn Jahre später schon, dass ich ja schon in Weidzer Wohnung gehabt habe und du dann ja da zumindest auch unterkommen hast können

00:14:13: oder?

00:14:13: Richtig!

00:14:13: Beide, wenn ihr

00:14:14: irgendwas gebracht

00:14:15: habt, es wäre gerne so ein Backup-Plan.

00:14:17: In Weidstern zu übernachten.

00:14:21: Ja genau, und dann war er im Konservatorium eh von fünfzehn Jahren bis ... bis sie fünfundzwanzig war, Und dort ist es natürlich dann losgegangen.

00:14:31: Ich bin als quasi clarinetten Baby nach Kratz gekommen und dann ist es eben losgekommen mit Blossorchester und ja, Ensemble-Projekte und... Dann ist auch das LJB oder zukommen und wird Jugendblossorchester und natürlich der Musikverein wo ich immer seitdem in Zwölfe bin ein Teil mit der clarinetter.

00:15:00: Das ist so mein erster Durchgang, so meinen ersten Lebenslauf.

00:15:04: Genau und Robert du hast dir am Anfang eher für Fußball entschieden nach der Blockflöte?

00:15:11: Ja nicht eher sondern auf jeden Fall.

00:15:16: Bei mir ist das alles ein bisschen anders gelaufen.

00:15:18: also es hat da auch einen Moment gegeben den können wir uns alle erinnern sind wir wieder beim Peter Bratl.

00:15:24: der ist halt irgendwann bei uns in der Küche daheim gesessen und hat halt auf unsere Eltern mehr oder weniger eingeredet.

00:15:31: Das ist halt super, wenn ich auch ein Instrument lehren.

00:15:34: Und es ist da ums Haaren gegangen.

00:15:38: Hat er einfach dringend gebraucht für den Kapeln?

00:15:40: Liebe Zuhörerinnen und Zuhäurer!

00:15:42: Man muss jetzt wissen... Der Robert und die Bediener sind Zwillinge.

00:15:45: Ja genau,

00:15:45: genau.

00:15:47: Also deswegen hat er gesagt Ich bin mit Abstand die älterste weil seine andere Schwester nur

00:15:52: acht Minuten hätte.

00:15:56: Zu dem Zeitpunkt oder in dem Alter ist bei mir da einfach nicht so der Knopf aufgegangen.

00:16:02: Die Bedienung, die sind jetzt auch mal beim Beta damals in der Volksschule, das war halt irgendwie so zusammengelegt gewesen, beim Blockflutenunterricht gewesen, bei Beta und das hat alles gepasst.

00:16:14: also ich habe mich da jetzt auch nicht schwer daun oder so.

00:16:17: Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, ob man das wirklich Spaß gemacht hat oder ich habe es halt gemacht.

00:16:24: Man ist halt da einfach hingegangen und das war okay.

00:16:29: aber es war jetzt nicht so in dem Moment dass ich mir gedacht hab ja ich muss jetzt unbedingt was weiter draus machen und ein paar Freunde die von damals nachdem immer noch meine freien sind die kennen sie eh da haben wir halt alle irgendwie so in Richtung Fußballverein tentiert Und ich hab dann sehr früh auch einfach zum Kicken angefangen und habe das sehr, sehr lang gemacht.

00:16:51: Das hat mir richtig Spaß gemacht!

00:16:54: Deshalb war es für mich eigentlich drommelschar als Kind kein Thema, dass jetzt sage... Ich mach zusätzlich noch die Musik und dann hat's eben sehr lange dauert bis ich das doch irgendwann ergeben hatte.

00:17:06: Genau.

00:17:07: Ich glaub du warst fünfzehn oder?

00:17:09: Und das war mitten im Schule

00:17:11: ja?!

00:17:13: Also vierzehn- oder fuchzehn, ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr ganz genau.

00:17:17: Aber plötzlich war eben die Idee da, dass ich gerne ein Instrument spülen würde.

00:17:25: Ich komme dann gleich dazu woher das eigentlich was kommt und ist aber kann jetzt sagen... ...ich habe den Traum von meiner Schwester gelebt für der Bediener, weil ich wollte immer gern Hohanspülen.

00:17:35: Ich hab's dann durchgezogen!

00:17:36: Die

00:17:37: ist schwer beneidet, aber zu dem Zeitpunkt bin ich schon drüber gestanden.

00:17:41: Tatsächlich!

00:17:42: Ja du warst ja auch

00:17:43: schon in einer anderen Bubble.

00:17:45: Du warst aus meiner Position dann schon ein Vollprofi.

00:17:50: Aber es hat sich irgendwie so ergeben dass... Ich mein ihr wart's da mittendrin in der ganzen Szene und ihr habt sehr viel gespürt, ihr wart'z viel unterwegs und ihr wart´s ja sehr gut musikalisch unterwegs natürlich immer.

00:18:07: Und es hat dann mehrere Ausschlaggebende Momente gegeben.

00:18:11: Auf der einen Seite war das schon ein bisschen so Thema gewesen, ich war vierzehn-fünfzehn, da darf man manchmal vielleicht am Abend mit einer großen Schwester mit gut gehen.

00:18:23: Du warst halt da schon mit deinen Studienkollegen und Kolleginnen in Graz unterwegs und ja, das waren halt alles coole Leute und das war aufregend!

00:18:33: Da war halt Musik immer und überall Und aus irgendeinem Grund, den ich jetzt gar nicht mehr so genau war, habe ich damals relativ viel Musik gehört.

00:18:44: Da waren wir eine großartig große Blockbuster.

00:18:47: Also Herr der Ringe war damals natürlich ein Thema Star, aber sowieso immer mit John Williams Matrix kann ich mich noch erinnern ganz großartige Filmmusik und wie wir alle wissen das Hohenspül halt in der Filmmusique immer eine extrem wichtige Rolle und in dessen hab' ich mir dann einfach ziemlich verliebt Und ich hab mir gedacht, das war ja vor einigen Jahren schon mal Thema.

00:19:11: Wieso nicht jetzt?

00:19:13: Und so hat sich das dann halt gegeben und immer dann irgendwo ein Horn besorgt... ...und bin dann damals einfach wie du sagst mitten im Musikschuhjahr.

00:19:22: Genau weil du hast zu mir gesagt, Biggit!

00:19:24: Ich will jetzt horn lernen, treib mal einen Lehrer

00:19:26: auf.

00:19:26: Ja genau.

00:19:26: Das

00:19:27: waren deine Worte.

00:19:27: Und das war damals halt in Anga.

00:19:30: Den Wiener Mann Friedan grüfft.

00:19:31: Der Mann freut mich.

00:19:32: Und der tatsächlich am Platz kommt

00:19:34: für dich.

00:19:36: Der Manfred, der ja leider nicht mehr unter uns ist, hat mich groß angeschaut.

00:19:42: Also groß sind ... Im wahrsten Sinne des Wortes war er ungefähr doppelt so groß wie ich und der hat sich natürlich nicht ausgehend.

00:19:51: weil was macht da jetzt der Teenager?

00:19:53: Der hier mitten im Jahr drauf kommt, der will jetzt Musikinstrument lernen.

00:19:56: aber lange Rede kurzer Sinn das hat super funktioniert.

00:19:59: Der Mannfred war natürlich.

00:20:00: jeder der ihn gekannt hat, weiß dass es einfach ein super Typ war Nicht nur als Mensch, sondern auch als Lehrer einfach.

00:20:09: Der hat mit den Kindern super umgehen können und wir sind da gleich gut zusammengekommen.

00:20:15: Und dann war ich halt ein bisschen bei ihr mehr.

00:20:16: Dann haben wir gleich einmal gesagt es wäre gescheitert wenn ich zu einem Hanisten weiter gehe.

00:20:21: Das war dann in erster Instanz der Ebene Andi, der jetzt ja glaube ich eh nach wie vor Musikschuldirektor ist in

00:20:28: Grafendorf oder?

00:20:31: Er ist Musikschuldirektor aber ich weiß nicht... Gar nicht ganz genau.

00:20:35: Bingo, Bingo glaube ich.

00:20:36: Ja, BINGO!

00:20:36: Musikschuldigung.

00:20:38: Ich habe gerade

00:20:38: in der Vora mal Cabellmeister.

00:20:39: Andy Wendert ist ja erst schon eine Größe.

00:20:43: Und so ist es dann halt weitergegangen und innerhalb ein paar Kürze... Also ihr habt halt dann irgendwie für mich das Gefühl gehabt, ich hab jetzt ein paar Jahre zum Aufholen und dementsprechend hab ich mich da einfach voll rein gekauert und das hat mir richtig taugt.

00:20:58: Es ist mir ganz gut gelungen, dass ich innerhalb kurzer Zeit hier eigentlich Gutes Level erreicht habe.

00:21:04: Aber ja, also du hast das ziemlich arg betrieben.

00:21:06: Also für das wie gesagt weil innerhalb von ein paar Jahren warst du bei all den Sachen dabei die wir dann auch gemeinsam im Landesjungblasorchester gemacht haben und so.

00:21:15: Du hast da schon ziemlich gaskämmt?

00:21:16: Ja

00:21:17: immer wieder mal wenn ich mit Leuten rede vor früher sagen das halt viele Leute so in ein paar Jahre ist es da dann so schnell gegangen bei dir und sage ja das stimmt schon aber ich finde halt rückwicken betrachtet selber von dir den Impuls hast und ich würde es jetzt unbedingt machen.

00:21:35: Das war ja bei mir dort definitiv so, dann vermeidest du natürlich ganz viel Lehrlaufzeit.

00:21:40: Die halt viele... also nicht zwangsweise aber die vielen Musikschülerinnen und Musikschülern halt schon haben können weil beim Anschen geht halt erst später ein bisschen der Knopf auf wo sie vielleicht schon vier Jahre in der Musikschule sind und irgendwann denken sie sich dann halt Vielleicht ist Üben doch nicht so schlecht.

00:22:00: Aber kann das sein, dass es bei euch dann schon ein bisschen mit reingewirkt hat?

00:22:05: Ich kann mich schon erinnern.

00:22:06: natürlich habe ich genauso meine Momente gehabt wo die Mama oder die Oma war es eigentlich vor allem immer wieder gesagt hast du heute schon gibt aber grundsätzlich habe ich eigentlich schon immer gern

00:22:16: gibt

00:22:17: und ich hab halt immer gibt.

00:22:18: Kann das sein dass das für euch schon irgendwie mit gespürt hat weil ihr das gehört habt dass das halt üben jeden Tag das das halt dazu gehört?

00:22:28: Ja, kann natürlich durchaus sein.

00:22:30: Also für mich war das ganz normal, dass das dazugekehrt.

00:22:36: Das ist auch gar nicht zu Frage gestanden ob ich jetzt üben gehe oder nicht und es war jetzt auch nie so... ...dass jemand zu mir gesagt hätten müssen.

00:22:46: Glaubi!

00:22:47: Wenn's anders ist, Mama, dann bitte sag.

00:22:50: Aber ich glaub' nicht.

00:22:54: Es waren eher Sticheleien von dir die kommen zu sagen ja?

00:22:59: Das muss aber sicher noch ein bisschen besser üben.

00:23:01: Aber die Ohren waren ja immer mit dem Zimmer

00:23:08: um, ja?

00:23:09: Unser Haus war sehr hellhörig!

00:23:10: Ich glaube das war bei uns nicht

00:23:12: so.

00:23:12: das Thema... Man

00:23:13: muss zum Üben getränkt werden.

00:23:15: Ich glaube so viel Commitment hat jeder von uns gehabt dass man gesagt okay wenn ich jetzt da Musikinstrument lerne dann dann muss ich es halt lernen und das heißt, ich muss üben drauf.

00:23:28: Sonst macht's halt wenig Sinn.

00:23:29: also da glaube ich war man alle drei sehr ähnlich unterwegs.

00:23:33: Und wenn ich jetzt noch von meinem Beispiel reden darf nochmal... Da sowieso erst recht an.

00:23:40: Erstens habe ich das Vorbild gehabt von euch zwei und wie ich vorher schon gesagt hab natürlich dann immer ein bisschen so den Impuls bei mir im Kopf.

00:23:48: So Ich muss jetzt etwas aufholen und damit die da halt quasi ist Nachkommen.

00:23:55: Und dann natürlich der Standard-Wakehold, so Ruckezucke einfach geübt und geschaut dass das einigermaßen noch was klingt.

00:24:04: Und in den Musikvereinen Heilbrunn war man eh alle dann bohren.

00:24:09: Dann hat es da eh einige Osamables Game, Landesjugend Blossorchester, wo wir halt vorher schon geredet haben.

00:24:21: Das andere Projekt zusammen spülen umdürfen und das war natürlich absolut cool.

00:24:27: Und ich weiß nicht, ob wir da schon vorgreifen sollen oder wie es dann halt weitergegangen ist bei mir aber ich weiß noch nicht ob wir später noch dazukommen.

00:24:35: Ich glaube ja greifen wir mit dem Stichwort Landesjugendblaser fester auf weil da waren wir dann ja quasi alle drei im Gründungsjahr schon mit dabei.

00:24:46: Der Vor war tatsächlich schon dabei?

00:24:49: Du warst vor dem Gründer.

00:24:51: Wie kann man

00:24:52: vor?

00:24:52: Nein, nein!

00:24:54: Ich weiß seinen Vornamen nicht mehr.

00:24:57: und Herrn Tricolides, da war ich damals schon im Landsjugendloser Chester.

00:25:02: Der

00:25:02: ganze schon mal

00:25:02: was.

00:25:03: Ja genau.

00:25:05: Und Wolfgang Jut hat das dann quasi nochmal neu initiiert, weiß ich nicht ob man das so sagen kann aber es ist noch ein bisschen wieder ein Refresh game.

00:25:18: Ich war euch da ein bisschen voraus.

00:25:20: Ja, ich hab davor schon ein bisschen Landesjugendblassorchester im Luft geschnuppert und...

00:25:24: Und weil du jetzt gerade erwähnt hast Wolfgang Jutt wir dürfen das jetzt sagen der Wolfgangjutt war auch jetzt gerade vorher unser Telefon-Joker.

00:25:31: Wir haben nämlich einen Stück ein Werk angefunden dass wir gemeinsam mit dem Landesjugender Blasserchester Steiermark musiziert haben.

00:25:40: Ich glaube es war damals in Schlaming bei der Mid Europe

00:25:44: und

00:25:44: wir hatten nur das Stück ohne Titel als Aufnahme.

00:25:49: Und der Wolfgang hat uns jetzt tatsächlich beantwortet, es ist die Symphonic Overtür von James Barnes und da hören wir jetzt einmal kurz rein wie man damals vor vielen, vielen Jahren gemeinsam im Orchester geklungen haben?

00:26:03: Genau!

00:26:04: Leider wissen wir nicht genau aus welchem Jahr das kommt aber wir werden ja vielleicht den einen oder anderen Zuhörer zuhören haben, der uns das stecken

00:35:55: kann Die Jahre und die Zeiten mit dem Landesjugend Blasochester Steiermark waren dann schon legendär.

00:36:55: Ich kann mich nur erinnern, wie wir den Schlaubing einmal übernachtet haben und du bist in der Früh aufgeregt neben mir... Jetzt kommt die Geschichte übrigens!

00:37:04: Sie

00:37:04: kommt immer

00:37:05: mit einem Trommelschlägel in der Hand.

00:37:08: Und ich kann mich noch erinneren, wie man es angeschaut hat und da haben wir mal nur gelacht.

00:37:13: Wo solche Dinge passieren?

00:37:14: Nur ein Schlagmeng Die Geschichten bleiben auch in Schladmeng.

00:37:19: Also ich gehe da jetzt überhaupt nicht ins Detail,

00:37:21: aber

00:37:22: ja ... Schladming mit dem LJBO und einem Wirtjungenblossochester, aber natürlich dann am Ende mit dem ljbo.

00:37:29: einige Jahre waren wir sehr legendär.

00:37:32: Nicht nur die Auftritte!

00:37:34: Für alle jungen Zuhörerinnen und Zuhörer, die jetzt mit Musik in Verbindung sind und musizieren solche Projekte stärken irrsinnig, musikalisch den Zusammenhalt.

00:37:46: Man erlebt was und kann dann eben auch viele Jahre später noch drüber schmunzeln oder plaudern.

00:37:51: Oder wie siehst du das, Robert?

00:37:53: Absolut!

00:37:54: Also Schlaubing mit Europe ist sowieso ein super Thema weil selbst zu dem Zeitpunkt wo ich jetzt noch nicht aktiv mitgespielt habe in Schlaabing am Landesjugendorchester zum Beispiel war es halt immer so zum Ferienauftakt auf Fixpunkt wo man halt mit Freunden raufgefahren ist und wo du zum Beispiel beim Weltjugendorchester gespielt hast.

00:38:20: Bediener, du warst da auch mal dabei Birgit.

00:38:24: Und es war halt einfach... Da ist man halt hingegangen zu den Konzerten und natürlich waren ein Haufen junge Leute dort und das ist halt die ganze Woche abgesehen davon dass super Musik abgeliefert worden ist jeden Tag in der alten Dachstellentauernhalle damals noch War das halt einfach eine Party die ganze Woche und es war, wenn man damals so aus den Sechzehn, Siebzehn oder Achtzehn war keine Ahnung.

00:38:49: Das war halt einfach super lustig.

00:38:52: Also... ...das war sicher ein Highlight aber jetzt einmal ganz blöde vorgibt's dir mit Europe eigentlich noch?

00:38:59: Ich glaube in abgespeckter Person, aber nicht mehr das so wie sie wird von damals kennen.

00:39:06: Also ich müsste jetzt auch lügen, aber ich habe kürzlich mit irgendjemandem geredet der gesagt, dass gibt schon noch was aber halt nicht mehr das, so wie es wir gehabt haben.

00:39:17: Und irgendwann bin ich halt dann einfach noch zu höherem Seite auf die Bühne gewechselt und ... Das war mindestens genauso lustig, ja?

00:39:26: Was feiern nachher ist noch lustiger!

00:39:28: Wenn man vorher ein schönes Konzert gespürt hat, auf jeden Fall sicher.

00:39:32: Ja da gibt's schon ganz schön viele Gänsehautmomente.

00:39:36: wenn ich zurückdenke durfte einmal mit der Musikkapelle Pella Den Bolero spielen mit Blass-Archästern.

00:39:43: Das war eigentlich auch eine ganz großartige Erfahrung,

00:39:45: ja?

00:39:45: Ja und das kann ich mal genauerinnern da war er zuhören.

00:39:49: Bolero natürlich sowieso immer ein Highlight eigentlich, wenn man das spülen darf.

00:39:53: Und da kann ich jetzt vielleicht schon ein bisschen vorgreifen zu dem Stichwort Highlight.

00:39:58: also wie wir zum Beispiel mit der Musikvereinheit Brunnen sie erst einmal bei der Meteor gespielt haben und das war für mich auf jeden Fall ein absolutes Highlight.

00:40:09: Erstens weil wir super gespült haben, das traue ich mir auf jeden Fall zu sagen und weiß einfach auch eine gute Stimmung war.

00:40:17: Eine gute Emotion.

00:40:19: Und da folgt man was ein, was Edda Sepp, also der Bradelssepp, dein Chef...

00:40:24: Unser Kabelmeister!

00:40:25: ...unser

00:40:25: Kbelmeister in der letzten Folge gesagt hat und zwar unterschreibe ich zu hundert Prozent, weil er da gemahnt wo jedes Amateur auch ist oder jeder Musikverein auf jeden Fall mithalten kann im Vergleich zum Profi-Orchester, ist vielleicht jetzt nicht die Technik und so das musikalische.

00:40:45: Aber was das Feeling und die Emotion betrifft, da sehr, sehr wohl!

00:40:51: Und das unterschreibe ich zu hundert Prozent.

00:40:53: Ich glaube dass wir im Musikverein Heilbrunn in den Champions League Jahren sicher ganz weit voran dabei waren weil wir haben einfach sehr emotional musiziert Und mit Europe in Schlaubming, das erste Mal war er sicher da ganz weit voran dabei.

00:41:15: Dann haben wir ja Promenadenkonzert ins Programm gespürt?

00:41:18: Promenadenkonzert, Bläsentag im Stephaninsel.

00:41:22: Das waren alles solche Momente wo man einfach ganz klar sagen muss, dass da war glaube jeder mit so viel Herz dabei und dann entwickelt sich natürlich auch was.

00:41:32: Dass die Tufa euch schon angesprochen hat, also wie vor der Sendung geredet kurz drüber eben Stephaninsell habe ich damals auch eine Geigerin dabei gehabt.

00:41:40: Da haben wir dieses Werk gespielt, glaube ich.

00:41:42: Das Tagebuch der Anne Frank oder so?

00:41:44: Ja genau!

00:41:45: Und unser, du bist Peter Stadelhofer

00:41:48: Jr.,

00:41:48: der ist ja schon seit vielen Jahren... Du bist im Norddeutschen Rundfunkorchester und seine Frau die Resi.

00:41:57: Die ist M-Geigerin dort im gleichen Orchester und die kann ich mir erinnern, die hat damals den Geigenpart übernommen.

00:42:03: Ja das war ein ganz besonderes.

00:42:07: Und dann natürlich Haben wir uns ja auch einmal hochgehandelt zum Bundeswettbewerb mit dem Musikverein Heilbrunn.

00:42:15: Und es gab ja ein Stück, das haben wir auf und abgespielt.

00:42:19: Könnt's euch erinnern?

00:42:21: Keine Ahnung was ich jetzt will.

00:42:23: Bei mir ist schon

00:42:23: Traum!

00:42:25: Ja,

00:42:26: auch...

00:42:27: Aber dann haben wir beim Bundeswetbewerben nicht gespielt.

00:42:29: Nein, denn wir haben beim Bundes-Wetbewerk nicht gestimmt.

00:42:31: Warum eigentlich?

00:42:32: Den spüren wir aber noch immer.

00:42:35: Aber es gibt ein Stück, das war wirklich... Das ist glaube ich so ein bisschen zum Paradestück von uns geworden.

00:42:40: Aber das ist einfach ein großartiges grandioses Orchesterwerk und ich glaube, das werden wir uns jetzt auch kurz anhören.

00:42:48: Ich habe sogar im Weltjugendorchester mal unter dem Herrn Komponisten selbst gespielt Und zwar Alfred Reed Ein Amerikaner der wunderbare Musik für Blasorchester schreibt und unser Stück in Schlauben gespielt haben, in Innsbruck gespielt.

00:43:05: Ich glaube sogar beim Bläsentag gespielt und auch beim Bundeswettbewerb.

00:43:10: Und dann halt auch zu Hause bei den Konzerten war Elka Minoreal.

00:43:16: Das war eine Zeit wo wir alle drei immer vertreten waren im Orchester.

00:43:21: Das hören wir uns jetzt an!

00:43:55: Ich habe noch eine kleine Anekdote die mich an den Alfred Reed erinnert.

00:53:31: Wir haben einmal eine Probe gehabt da haben wir irgendwie eine Symphonie von ihm gespielt Und da gibt es ja auch immer wunderschöne, langsame Sätze drin.

00:53:39: Also wie man auch beim El Camino jetzt gehört hat... Es gibt immer wunderschöne und langsamer Teile bei ihm.

00:53:46: Seine Frau die Margie war damals auch mit dabei und Alfred war damals schon zweiundachtzig Jahre alt.

00:53:52: Wir haben eben die Probe gehabt mit dem Weltjugendorchester und seine Frau ist ganz hinten im Eck gesessen und hat zugehört bei der Probe.

00:54:01: Genau an diesem Tag war ihr gemeinsamer Hochzeitstag.

00:54:04: Er hat zweiundachtzig, sie wahrscheinlich auch in dem Alter.

00:54:09: Und es war einfach so zuckersüß wie man dann den langsamen Satz geprobt haben, wie er dann irgendwie zu seiner Margie zurückgeschaut hat und gesagt hat das ist jetzt That's for my

00:54:19: Margie

00:54:20: I love you!

00:54:21: Dann haben wir den zweiten Satz geprobt und sie ist hinten gesessen wie ein verliebter Teenager.

00:54:26: uns hat sich gefreut weil wir das gespielt

00:54:29: haben also das...

00:54:30: Das war zum Beispiel auch eine schöne.

00:54:33: Es ist eine schöne Erinnerung, die ich jetzt mit Alfred Reed verbinde und deswegen finde es immer wunderbar von ihm Musik zu spielen.

00:54:39: Und dann ist meistens das im Kopf.

00:54:42: Fast ein bisschen kitschig!

00:54:43: Zu kitschisch fast.

00:54:44: Aber es war wirklich zu.

00:54:45: Aber ich glaub's

00:54:46: doch.

00:54:46: Das ist wie beim Traumaschlägen.

00:54:48: Ja wahrscheinlich

00:54:49: ja.

00:54:51: So wo waren wir stehen geblieben?

00:54:53: Die Wege also... ...die Highlights mit dem Landesjungenplatzorchester, den wir gemeinsam gehabt haben, die Highlights.

00:54:58: Ich habe ja dann eben Musik fertig studiert, bin mittlerweile Musiklehrerin in der Musikschule Weitz.

00:55:09: Wie ist es bei euch dann weitergegangen?

00:55:12: Also ich glaube vorhin schon gesagt, die war bis Ende den Konsortorium, da ist bei mir natürlich zwischendurch einmal so die Frage aufgeploppt okay was mache jetzt mit der Kleineette Grundsätzlich nach der Matura, wie geht es weiter?

00:55:31: Geh studieren.

00:55:32: Geh mach ich einen Beruf oder mach ich den klassischen kaufmännischen Beruf mit der Ausbildung.

00:55:40: Muss man vielleicht kurz zwischendurch sagen ihr habt ja auch beide die Hack gemacht.

00:55:43: Genau!

00:55:45: Der Weg war relativ klar vorgegeben.

00:55:48: eigentlich glaube

00:55:49: ich.

00:55:49: Du weißt du das macht uns nichts besseres eingefallen.

00:55:51: Ja,

00:55:52: Entschuldigung.

00:55:56: Wir haben ja alle aus den Brunnen gekommen.

00:55:58: Es war irgendwie so ... Man hat halt nicht die Bandbreite, wie wenn man in Graz groß wird und man hat fünfzehn verschiedene oder noch mehr Gymnasien oder eine Auswahl an Schulen.

00:56:09: Da ist es dann halt einfach vielleicht mal schneller vorgegeben, wie da die berufliche, sagen wir, die schulische Laufbahn weitergeht.

00:56:17: War's ich nicht?

00:56:18: Wie hab ich nix gehabt!

00:56:19: Ich muss mir auch sagen...

00:56:21: Es war jetzt

00:56:22: ein bisschen traurig.

00:56:23: Ja, viel Gegend.

00:56:25: Viel Wald und Wiesen.

00:56:29: Ein Heu ist nass.

00:56:30: Das soll ja nicht traurigt klingen... Aber zum Üben,

00:56:32: zum Übensuppe!

00:56:32: Das muss man an der Stelle schonmal sagen.

00:56:34: Wir

00:56:34: hatten nichts zu tun und haben einfach nur geübt.

00:56:36: Weil rein theoretisch hat es da zwölf Stunden um den Tag üben können

00:56:43: oder nicht?

00:56:44: Habe ich einige Erlebnisse mit Nachbarinnen in Bademänteln

00:56:52: kommt,

00:56:52: kann ich mich noch erinnern.

00:56:54: Ja es war spannende Zeit aber es ist so.

00:56:58: sorry nochmal die drei gestrichene Aktape ist halt auch am Nachmittag oder am Sonntagvormittags ist ein dreigestrichener Aktafe wirklich unangenehm.

00:57:10: Ich versteh's!

00:57:11: Naja auf alle Fälle wo sie mal stehen bleiben nach der Schule im Fragezeichen, Fragezeiche.

00:57:17: und was mache ich?

00:57:18: Was mache ich mit der Klarenetten?

00:57:19: Was mach' ich grundsätzlich mit der Ausbildung jetzt die in der Tasche hab'.

00:57:23: Und natürlich habe ich mir die Frage gestellt.

00:57:25: Gehe Klareneten studieren?

00:57:27: Ja nein!

00:57:27: Wie die Klarenete beruflich weiter intensivieren oder lasse sie einfach als Hobby mit dabei im Boot.

00:57:34: Und tatsächlich habe ich mich dann gegen das Klarenetin-Studium entschieden weil damals irgendwie so einen Impuls gehabt hat.

00:57:44: nahe Das klingt jetzt vielleicht auch ganz dramatisch, aber ich will mich da in dieses große Welt ... das habe ich vielleicht bei dir auch miterlebt und einfach auch weil wir ja viel in dieser Musiker-Bubble Art dann waren oder unterwegs waren.

00:58:02: Dass es schon einfach dieser ... gerade wenn es nach Mahester geht oder grundsätzlich die Stellen Sancerà dass es mir für meinen Geschmack war, dass dieses Hifish Becken oder so bezeichnete unter Anführungszeichen zu intensiv.

00:58:17: Ich möchte sagen, dass ich mir gedacht habe, okay nein.

00:58:20: Ich lasse die Karinetten für mich als mein Hobby, als mein größtes Hobby mit dabei.

00:58:25: Das macht man Spaß und das betreibe sie sehr intensiv nehmen und damit in den klassischen kaufmännischen Wege gegangen und hab dann einfach in einem Büro angefangen zum Arbeiten.

00:58:37: Und ja, das Konservatoren waren trotzdem die Projekte waren trotzdem.

00:58:41: Die Archesterprojekte, die Ensemble-Projekte ... Und so ist es bei mir eigentlich nach der Schultern weitergegangen und gut so.

00:58:49: Also ich habe das dann nie bereut, dass ich nicht klare netten Studierungen gegangen bin oder das zu meinem Beruf gemacht hab, weil sie ja trotzdem nach wie vor ein Teil meines Lebens trotz einmal sonst sehr intensiv war.

00:59:01: also genau.

00:59:04: Wir waren vor dem Punkt, dass wir gemeinsam Auftritte gehabt haben, gemeinsam Assembles, gemeinsam Archester, gemeinsam im Musikverein natürlich.

00:59:14: Und wie du schon gesagt hast, wir waren ja dann da noch in der Schule in Weitz und ich war halt so mit sechzehn, siebzehn.

00:59:24: Achtzehntan extrem motivierter drinnen und war halt sehr begeistert, hab viel geübt

00:59:33: und

00:59:35: hab mir dann auch echt vorstellen können eigentlich möchte ich gern damit was machen.

00:59:41: Und das hat dann auch ein paar Workshops gegeben, die ich mitgemacht habe.

00:59:46: Also Meisterklassen und der Anführungszeichen.

00:59:50: Als Erste war damals bei einer Meisterklasse klingt immer so hoch.

00:59:57: Ja, aber es wird so bezeichnet.

01:00:01: Das war damals beim Hector MacDonald, der damals zumindest bei den Symphonikern gespielt hat.

01:00:08: Es ist halt in die Richtung gegangen ... professionellisiert, sagen wir mal so.

01:00:14: Also mir war das einfach ein Riesenanliegen, dass ich auf dem Instrument so gut wie möglich werde.

01:00:20: und es hat dann einen Oberschützen im Sommer immer so eine Sommermusikakademie gegeben.

01:00:28: Der hat da Hermann Ebner gemacht gemeinsam damals noch mit dem Günther Högner der ja Solo-Hahnist war bei den Wiener Philharmonikern.

01:00:37: Auch das war super.

01:00:38: Das war ja mehr oder weniger so ein Summercamp halt, wo es einfach jeden Tag Unterricht gehabt hast und auch so eine Bespiele und richtig lustig und am Abend hat's halt ... Hast du da ein bisschen zusammen gefeiert?

01:00:52: Was waren ja alles so Leute zwischen, sag ich jetzt mal, zwischen sechzehn und vierundzwanzig, fünfzwanziger oder so?

01:01:01: Also das war eine coole Zeit mit Abschlusskonzerten usw.. Und da ist natürlich dann schon die Idee gereift, dass man sagt, das wäre ja schon richtig cool was daraus zu machen.

01:01:12: Also des zum Beruf zu machen!

01:01:14: Obwohl damals für mich schon immer klar war unterrichten, das möchte ich nicht.

01:01:18: Da stehe ich bis heute voll dahinter also weder in einer Musikschule oder unabhängig von der Musik jetzt in einer normalen Schule und Anführungszeichen.

01:01:29: Ich habe mir einfach nie als Lehrer gesehen und ich glaube, ich hätte auch echt nette Geduld dafür.

01:01:38: Also hat mich überhaupt nie interessiert.

01:01:40: Ich sehe jetzt

01:01:40: gar nicht, warum eigentlich?

01:01:42: Und so gesehen ist der Bereich EGB mal weggefallen.

01:01:47: Weil ich mir gedacht habe, ich werde jetzt keine Studie machen für einen Job denn in den Turnbull und das macht keinen Sinn.

01:01:52: Berechtigt!

01:01:53: Dann bleibt natürlich nicht mehr so viel übrig dann kann es Konzertfach studieren und das ist natürlich mehr als schwierig.

01:02:05: Ja.

01:02:06: Und es ist halt dann irgendwie so weitergegangen beim Günther Högener, der einfach mit dem er sehr offen reden hat oder der halt sehr offen mit seinen Schülern geredet hat.

01:02:19: Da war's dann halt so nach diesen Sommermusikakademieen, da hat sich dann halt auch den anderen einen Termin gegeben wo man Unterricht gemacht hat in Vorbereitung und da haben wir schon mal Klartext gerede und er gesagt ja also wie können im Herbst Aufnahmeberufen machen?

01:02:34: Wenn's gescheitert übt, dann geht sich das schon aus.

01:02:37: Aber

01:02:39: er hat damals schon gesagt für das Archäster wird es aber wahrscheinlich nicht reichen und das war wahrscheinlich einer der Liebfeyern.

01:02:49: Das kann man ja ganz offenbar ehrlich sagen.

01:02:52: Und so dumm war ich auch nicht.

01:02:53: Damals hast du ja gesehen, da waren gewisse Jungs, die waren noch mal eken jünger als ich.

01:02:59: Ich war auch nicht alt damals, aber die waren halt damals.

01:03:03: ein paar von ihnen sitzen mittlerweile eh, dort wo sie hinkören in Namhaften Orchester und da hast du ja gewusst okay das wird sich nicht ausgehen.

01:03:16: Also so realistisch muss man dann glaube ich auch sein.

01:03:19: Und dann ist noch eine Sache dazukommen weil mein Groberplan wäre halt einmal gewesen passt er meine erste Anlaufstation Militärmusik und dann nebenbei halt zu versuchen dass man auf der Uni räumen kann halt wenn es Studium rein rutscht Und dann ihr kennt die Geschichte, es hat da ein bisschen Probleme gehabt zu der Zeit mit Gehörsturz und so weiter.

01:03:40: Dann ist halt alles nicht so hingauert wie immer das vorgestellt hat.

01:03:46: Und dann ist es einfach im Laufe der Zeit immer weniger Thema gewesen.

01:03:53: Also vor allem ich glaube der Hauptgrund war schon auch des dass man irgendwann gesagt hat okay wenn er jetzt den Unterrichten gehen will alles auf eine Karte zu setzen das sagst du irgendwann in einem Archester sitzen, ich meine es gibt Leute die setzen alles auf ein Karten.

01:04:11: Die waren aber damals schon viel besser als ich.

01:04:14: Opa Mountain hat's funktioniert und ihr kennt auch alle Beispiele von Leuten die auch alles auf einen Karten gesetzt haben, aber was nicht funktioniert.

01:04:22: Das gibt's halt auch.

01:04:24: Und dann müssen sie unterrichten?

01:04:27: Ja, immer frustrierender Job!

01:04:29: Genau, und das habe

01:04:31: ich vorhin gemacht.

01:04:32: Vielleicht hat es mit Des dann einfach ein bisschen davon abgeholt, weil das miterlebt hab natürlich auch wie das sein kann... Es kann aufgehen, es kann nicht aufgehen!

01:04:42: Und die Enttäuschung war dann halt einfach jedes Mal eine Jane mit zum Aufenschauen.

01:04:48: Ich kann mich

01:04:50: nur erinnern, wie du mir mal ausgülfen hast.

01:04:52: in St.

01:04:53: Radegrund?

01:04:53: Habe ich das Jugendorchesterzeit lang geleitet Und da hast du mal auskaufen glaube ich mit der Bassklare Retter.

01:04:59: Mit der Bass klare Rette, tatsächlich ja!

01:05:01: Du hast nach der Probe zu mir gesagt, wie geht's?

01:05:05: Wie haltest du das aus?

01:05:06: und ich immer gedacht was?

01:05:08: Die sind eh super diszipliniert als Baste aber es ist natürlich zwischendurch der Begel manchmal ein bisschen lauter und dann weil man wieder arbeitet.

01:05:19: Aber den Blick hat man dann wahrscheinlich nur von außen.

01:05:25: Wenn du in meinen Job jetzt mitkommst, wirst du wahrscheinlich auch denken.

01:05:29: Absolut!

01:05:31: Was ich noch sagen wollte... Auch dazu kommt jetzt mal abgesehen von der musikalischen Qualifikation Ich glaube, ich hätte sowas nervlich gar nicht geschafft Weil für mich... also ich bin jetzt nicht vom Sesselflogen verlaut und nervös Aber Nervosität war schon immer ein riesen Thema bei mir Bei größeren Konzerten bei offenen Stöllen, bei Solos und so weiter.

01:05:59: Da ist man schon immer ziemlich die Düsen gegangen, wie man es so schön sagt.

01:06:03: also dafür wirklich Hut ab vor jedem der sie da beim Probespiel hinstellt und dort dann auch noch was reißt.

01:06:12: das ist ja so wie im Fußball beim Schmetzerschießen.

01:06:17: Das haben wir

01:06:17: schon wieder beim Fußball.

01:06:18: Es ist unumgänglich zur jetzigen Zeit.

01:06:23: Das ist richtig, ja es ist gerade die Zeit.

01:06:26: Aber was ich vielleicht jetzt auch nochmal sagen wollte, weil ich ja auch quasi ein paar Jahre in der Bank gehabt habe und wir spielen ja zum Beispiel jedes Jahr mit den Weitermusilärern so auf Volksmusikgruppe, den Stadt Landball und ich hab erst im heurigen Jahr im Jänner wieder einige Kolleginnen aus Dereifersenbank Weitz getroffen.

01:06:48: Natürlich, wenn man dort ein paar Jahre gearbeitet hat, man versteht sie nach wie vor und das passt sofort wieder.

01:06:57: Wenn man so will in Weizsitz sogar nur die Straßenseite gewechselt mit dem Job aber ich könnte es mir nicht mehr vorstellen in der Bank zu sein.

01:07:03: also für mich ist zum Beispiel jetzt genau das wo ich bin mein Job und vielleicht auch noch Weil ich am Anfang des Podcasts fachreferentin fürs Elementare musiziere, wir rennen jetzt eigentlich hauptsächlich über die Klarenette.

01:07:18: Das natürlich schon mein Herzblut ist und überhaupt zu dem ganzen Studium gestoßen bin.

01:07:25: aber vielleicht nur kurz wenn ich das noch sagen darf bevor man so wieder mit eurem Weg weitergehen Prägend warum das dann mit der EMP so geworden ist, da gibt es wirklich eine Frau die mich stark beeinflusst hat.

01:07:40: Das war die Mycocobelle.

01:07:42: Sie ist eine Kinderliedermacherin aus Oberösterreich und zur damaligen Zeit am Anfang des Studiums.

01:07:47: also ich habe gemeinsam mit dem Werner Rohrer, der jetzt auf der Uni Wien in der Emp-Abteilung unterrichtet, arbeitet.

01:07:55: Wir haben das als Schwerpunktfach gewählt damals im Konservatoire um die EMP Und damals gab es eben im Pölner, war das eine Fortbildung mit der Michael Covelli und wir haben einen ganzen Tag mit ihr verbracht.

01:08:07: Und dann hat sie am Nachmittag zwischendurch ein Kinderkonzert gespielt ja?

01:08:12: Mit ihren eigenen Songs!

01:08:14: Ich kann mich damals erinnern... Mich hat das so beeindruckt und ich war da emotional so berührt wie sie die Kinder nämlich auch berührt und auffangt und wie sie den Kontakt herkriegt dass ich immer dort gedacht habe und das möchte ich auch machen Also die Klarenette auf jeden Fall sowieso, aber auch das jetzt als zweites.

01:08:36: Und deshalb ist für mich jetzt auch – weil mich immer wieder Kolleginnen und Kollegen fragen ja wie viele Stunden EMP-Unterricht hast du?

01:08:42: Ja zehn!

01:08:44: Und vierzehn Klarenettenstunden.

01:08:46: Manche sagen dann was?

01:08:48: Zehn Gruppenstunden?

01:08:49: bist du wahnsinnig, wie hältst du das aus?

01:08:51: Aber eben diese Mischung ist es für mich eigentlich dieses jetzt einfach schön und gut macht Und ich glaube auch, dass ihr einen relativ guten Draht zu den Kindern habt.

01:09:00: Also es gelingt mir recht gut und deshalb passt für mich auch sehr gut da in dem Bereich jetzt in der Steiermark eben die Fachreferentin dafür zu sein und für diese Gruppe ein bisschen einzutreten.

01:09:13: Genau!

01:09:13: Ja aber weil du gerade Verprägung rätst und von... Du hast alte Kollegen kennengelernt, alte Kollegen wieder getroffen muss man sagen?

01:09:23: Und kennt das dann nicht mal vorstellen dort ... zu sein, wo du mal warst.

01:09:28: Und findest das jetzt genau richtig bist?

01:09:31: Wo du bist?

01:09:32: Find ich auch.

01:09:32: übrigens!

01:09:34: So geht's mir umgekehrt.

01:09:36: Genau weil ich habe ja dann... Also nach der Kunstzeit hab' ich dann noch einige Jahre eben Musikverein gespielt und irgendwann, ich glaub somit... Ich weiß es jetzt gar nicht mehr genau wanns war.

01:09:52: aber ich schätze mal so Anfang Mitte dreißig ist dann in mir immer das Gefühl größer geworden, irgendwie die Zeit in der Musikbubble ist jetzt zu Ende.

01:10:05: Genau!

01:10:06: So möchte ich es sagen.

01:10:06: also... Ich möchte die Zeit nicht missen und die Zeit war eine sehr prägende Zeit.

01:10:12: Ich mache jetzt ganz andere Dinge, die mit Musik direkt nichts zum tun haben.

01:10:19: aber wo ich schon sagen muss dass die Musik wie lang oder nachhaltig geprägt hat weil Ich bin jetzt in einem Eventmanagement-Beruf.

01:10:28: Ich bin selbstständige Gruppenfitness-Trainerin.

01:10:32: Gerade als Gruppen-Fitness-Trainerin, wie wirst du ein Cueing machen wenn du mit Musik gar nichts am Hut hast?

01:10:37: Das geht nicht!

01:10:39: Geht null!

01:10:40: Null!

01:10:40: Wenn du kein musikalisches Grundverständnis hast ist es eigentlich ein Ding da an Möglichkeiten und kannst noch so sportlich sein.

01:10:47: das ist ja ein Ding der Anmöglichkeit eine Leiter zu unterrichten und Leute zu unterrichten.

01:10:51: weil du jetzt auch vorhin gesagt hast die Michael Koppelli hat das so geprägt und sie fängt die Kinder so.

01:10:58: Du musst ja auch, egal jetzt den Event Management Beruf, da war du natürlich viel mit Leuten zum tun hast.

01:11:04: Aber als Gruppenfitness-Trainerin, du musst die Leute schon ein bisschen fangen und du musst das kriegen.

01:11:08: Du musst sie von dir selber überzeugen, es ist eine Dienstleistung.

01:11:15: Und da brauchst du natürlich schon eine Portion Selbstbewusstsein.

01:11:19: Genau!

01:11:20: Ich habe ganz am Anfang gesagt ich bin ja als clarinetten Baby nach Graz kommen Da war wirklich das Baby am Kanz.

01:11:32: Hans Könighofer, wenn wir uns treffen, du bist als kleines Mädchen gekommen und hast Frau gegangen.

01:11:37: Das stimmt ja auch!

01:11:42: Und ich habe mich in den Jahren natürlich entwickelt.

01:11:44: Es waren viele Projekte.

01:11:46: Wenn du selbst als Solist oder wenn du immer Chester auf der Bühne bist ... In der Minute oder in der Sekunde musst du abliefern.

01:11:56: Genau, und das prägt dich natürlich.

01:11:58: Das mag man in die Hosen gehen, das mag er mal aufgehen aber egal in welche Richtung es geht weil du hast nicht immer einen guten Tag Es präkt dir und das macht was mit dir.

01:12:08: Und für die Zeit bin ich sehr dankbar Weil das hat mich tatsächlich nachhaltig geprägt.

01:12:15: Ich wäre jetzt sicher von meiner Persönlichkeit her vielleicht anders wenn ihr die zeit nett kopptet.

01:12:20: oder Netgenossenheit Mit welchen, mit wem auch immer der jetzt Vormitt gestanden ist als Dirigent oder als mein Lehrer, als mein Professor.

01:12:30: Ganz egal!

01:12:31: Oder du als meine erste Lehrerin... Alles.

01:12:34: Es sind wie die ganz tausende Bustelsteine, die am Ende das Bild ergeben.

01:12:38: und ja für das bin ich sehr dankbar und das möchte ich da dazu fügen.

01:12:45: als zum Punkt Prägung genau.

01:12:48: Und ich glaube einen Teil Sie ist, glaube ich wieder an der Zeit, dass wir ein bisschen Musik einspielen.

01:12:53: Das habe ich nicht gesagt!

01:12:58: Aber einen Teil haben wir gemeinsam gehabt, wo wir auch ein paar Jahre sehr intensiv miteinander musiziert haben.

01:13:06: und zwar gab es eine klare netten Musik die wir einmal gemeinsam gehabt haben.

01:13:10: Die Magda Kana war da als Dritte im Bunde in der Klarenettenriege mit dabei, der Gerhard Burger am Akkordeon und Ziermonika.

01:13:20: Alexander Bichler an der Bossaune und Peter Derla mit der Tuba...

01:13:24: ...der Bastrompete!

01:13:27: Der Alexander Bicher mit der Bastrompeti.

01:13:29: Habe ich gesehen?

01:13:29: Genau tatsächlich nicht mit der Bassaune.

01:13:32: Und der Peter Derle eben mit der Tuber.

01:13:35: und zur Auflockerung bevor wir jetzt den Robert noch ein bisschen durchlöchern Das kann man jetzt zu einem Stück, das wir mit der Flottes-Rohrdutler-Karinette Musik gespielt haben.

01:13:47: Und zwar die Spatzkugelpolka!

01:15:16: So lieber Robert, nach dieser flotten Spatzkugelpolker, die du ja immer mit deiner Frau dann getanzt hast wenn wir gespürt haben?

01:15:24: Immer, ja.

01:15:25: Also nie!

01:15:26: Der Robert ist ein großer Dancer...

01:15:28: Aber bei der Achtziger?

01:15:29: Bei den

01:15:30: Achtzigern feiern wir immer meine

01:15:31: Nie.

01:15:33: Mit großer Danzer

01:15:34: meine ich keine Danze.

01:15:35: Bei der

01:15:35: Aachtzigenfeier unserer Oma hat er um mit Ratten mit Tabellen.

01:15:38: Das hab' ich gesehen ganz genau.

01:15:40: Das war

01:15:40: der Oma zu lieben damals.

01:15:42: Genau.

01:15:43: Also Robert, wie ist das bei dir dann weitergegangen?

01:15:49: oder eben mit dem Horn nicht weitergehen in eine andere Richtung und wie ... Wie kehrt Musik jetzt trotzdem noch zu deinem Leben dazu?

01:15:57: Naja, mit dem Horn ist es ja dann zwischenseitig eh weitergegangen.

01:16:00: Ich habe ja nicht aufgehört nur weil ich gesagt hab, ich gehe jetzt da nicht studieren oder ich mache das jetzt nicht professionell und anfühlungszeichen.

01:16:09: Ich bin trotzdem da sehr viel weiterspült und sehr gern weiterspielt und habe auch eine Richtung eingeschlagen auf der Uni halt was anders studiert.

01:16:20: aber Ja, wie ist das dann weitergegangen?

01:16:24: Ich war dann halt im Musikverein und habe ein bisschen ausgeholfen rundherum was es halt gegeben hat bei verschiedenen Blossgebäuden.

01:16:31: Da warst du ja als Anistar immer wieder ganz gut gefragt!

01:16:35: Und dann im Laufe der Zeit... Das hat auch mit meinem Schwiegerbapper natürlich sehr viel zu tun, der halt auch Musiker ist aber in einer anderen Richtung.

01:16:48: Auch Trombetta war halt aus der jazzigen Richtung.

01:16:51: Also, er hat in Wien damals Jazz studiert und der hat mich natürlich von einer anderen Seite schon sehr beeinflusst.

01:16:59: Ging jetzt komisch weil mir hat natürlich auch die Seite der Musik immer interessiert.

01:17:05: also ich war jetzt nie... Blasmusik purist.

01:17:08: Ganz sicher nicht, ja?

01:17:09: Also das war für mich immer eher so dass... Für me war das immer ein bisschen zwar schneidiges Schwert schon lustig irgendwie aber oft auch so ein notwendiges Übel.

01:17:20: also ich sage mal so jetzt da eine Bezirksmusik ertreffen am Sonntag Das war für mir kein Highlight und das war es nie.

01:17:28: Ja!

01:17:30: Es hat sich entwickeln können.

01:17:32: Ich sage jetzt einmal, bei dreißig Grad mit der Lederhausen am Fußballplatz stehen da gibt es lässigere Sonntagsgeschichten.

01:17:41: Dafür habe ich immer ein bisschen ein Gespaltenes Verhaltene dazu gehabt weil sie mir auch nicht so war dass man gedacht hat das ist genau das was ich spülen will.

01:17:52: also ich würde euch den falsch verstanden werden das ist eine schöne Musik für sich.

01:17:55: aber es ist jetzt nicht das wo ich gebrannt hab.

01:17:58: dafür sag mal so Und ich habe immer gern andere Musikgerichtungen gehört, auch Jazz und natürlich viel im Funk-Bereich Rock als mögliche.

01:18:13: Der Friedi also der Halfred Lang, viele kennen ihn vielleicht in der Steuermark

01:18:18: J.E.,

01:18:19: der war halt da schon ein bisschen so wie ein Katalysator für mich, mit dem er mir auch viel über Musik geredet natürlich und wir haben dann halt sehr gerne mit dem Thema Jazz beschäftigt und hab da dann auch einen Boss zum Spielen, also E-Boss.

01:18:38: Ich kenn's ja sehr ein bisschen.

01:18:39: Da hat es halt dann die andere Band gegeben.

01:18:41: Hat mir auch eine Zeit vollgetaugt.

01:18:44: Und ... Ja, dann war das halt eine Zeit aktuell.

01:18:50: Und irgendwie ist es dann alles in der Richtung gegangen, dass man Ja, ganz einfach.

01:18:57: Es ist alles ein bisschen viel gewesen dann.

01:18:59: Alles zuviel und dann waren irgendwann Kinder da und dann hat man einen Job.

01:19:06: Dann

01:19:06: wohnt mein Gratz?

01:19:08: Das ist bei uns natürlich auch ein großer Faktor gewesen weil du fährst halt so einer Probe in eine Stunde in die Richtung und so wie es in meinem Fall dann auch jobmäßig war, man sitzt dort früher rum dann in deiner Freizeit, die Musik als der Hobby haust.

01:19:29: Dann ist es halt auch etwas was jetzt nicht viel Meter machst du mal so ja?

01:19:33: Also du übst im Sitzen, du probst im Sitze, du sitzt im Auto und nach der Probe duest zwei Stunden sitzen und Bier trinken zum Beispiel.

01:19:46: Und in Summe war das für mich dann schwierig einfach weil Ich hab dann auch gemerkt, okay das tut man auf langer Zeit einfach nicht besonders gut.

01:19:59: Und ja irgendwie muss man halt sich für was entscheiden.

01:20:04: Ich habe da dann halt schon ganz gerne so den Zug an ganz oder gar nicht also... Was ich mir zum Beispiel einfach nicht vorstellen kann ist dass ich mein Instrument die ganze Woche nicht angreif und zu einer Probe gehe.

01:20:17: Das kann ich mir nicht vorstellen weil es ist so wie Ich laufe keinen Hauptmarathon, wenn ich nicht trainiere.

01:20:27: Das ist eine Frage des Zugangs glaube ich, man kann das natürlich machen.

01:20:32: Aber es geht ja da... Ich sage gar nicht dass das verkehrt ist, wenn sie immer so betreibt und wenn er zu mir sagt, passt die... Ich schau' das hier meine... Auf dem Level wo's sich halt ausgeht, mein Programm spült, das passt ja eh!

01:20:45: Passt ja alles.

01:20:46: aber es geht darum ob man sich selber wohlfühlt.

01:20:49: damit ist bei mir dann nicht so.

01:20:55: Naja, und wie du Bediener vorher irgendwie auch schon gesagt hast, das hat halt alles auch irgendwie im Leben sein Zeit und es hat eine Zeit wo sie's einfach gut und richtig anfühlt und dann kommt vielleicht einmal was anderes dazwischen?

01:21:07: Genau!

01:21:08: Das ist ja gar nicht schlimm finde ich... Also das ist ja nicht nur mit einem Hobby so oder mit...

01:21:13: Ja, das Leben ist Veränderung.

01:21:14: Fühlen Dingen und das muss man sich dann auch eingestehen und das darf man da vielleicht dann gar nicht so weiter erzwingen sondern Das darf in Ordnung sein und das darf dann gehen, weil dann einfach andere Dinge passieren.

01:21:27: Genau!

01:21:28: Und für mich ist es aber schon so dass vielleicht ein bisschen anders als bei dir Bediener... Bei mir ist das schon etwas was regelmäßig in meinem Kopf herum geistert.

01:21:40: Es ist jetzt auch für mich deshalb kein Thema, weil du es echt überhaupt nicht wüsst wo ich das zeitlich unterbringe.

01:21:46: Du auch selber gerne sputeln und bin da halt viel unterwegs ist die Familie noch, dann hast du etwa im Job nur deine sieben Zwetschgen zu erledigen und alles geht halt nicht.

01:22:00: Und vor allem wenn man einen gewissen Anspruch hat wie man das machen will, dann wird es wirklich schwierig.

01:22:05: Aber ich sage da trotzdem so niemals nie weil das passt vielleicht einfach wieder mal zum Zeitpunkt eine.

01:22:14: Ich glaube dass wir dort auch wieder ontocken kann wenn man das möchte.

01:22:21: Jetzt ist halt nicht die Zeit dafür.

01:22:24: Ja, aber was du ja auch machst jetzt... Was auch ohne Hohen möglich ist, da sind wir sehr froh drüber und zwar, du bist ja auch die Person, die den Podcast für die Musikschulservice-Stelle Steinmark jedes Monat schneidet!

01:22:43: Genau.

01:22:45: Und wir zwei sind ja gar nicht so unschuldig daran dass es dem Podcast überhaupt

01:22:49: gibt.

01:22:50: Ja du sowieso nicht, weil du moderierst das ganze Jahr.

01:22:55: Das wollen wir vielleicht auf diesem Weg auch noch kurz verraten.

01:22:59: Im Prinzip war es ja vor mittlerweile vier Jahren glaube ich ein Gespräch zwischen uns zwei, weil Du warst eben mit dabei oder bist noch immer mit dabei in der Agentur Das Pot.

01:23:11: Du bist freier Mitarbeiter hier wenn das richtig ist

01:23:16: Das kann man schon so

01:23:16: schreiben.

01:23:18: Und wir haben halt damals geredet, da ist gerade die Zeitschriftperspektiven rausgekommen und eigentlich eine super Zeitschaft mit sehr viel Infos über die Musikschulwelt in der Steiermark.

01:23:31: Ich weiß noch wie wir gereden haben, wo ich gesagt habe naja... Wir Musiklehrerinnen und Lehrer sitzen oft sehr viel im Auto und Musik hören ist dann irgendwie nach einem langen Unterrichtstag eh oft schon nicht mehr das was man braucht.

01:23:43: zum nach Hause fahren und Podcasts sind eigentlich super, weil da hört man ein bisschen wen reden.

01:23:49: Und ja kann sich ein bissel am Plausch anhören und hat das Gefühl dass mir irgendwie dabei ist.

01:23:57: Ob wir sowas nicht machen könnten mit Musikschulthemen?

01:24:00: Das haben wir dann dem Eddie Lanner als Musikschulservice-Stellenchef unterbreitet und siehe da!

01:24:07: Also machen wir's gut, das war meine Idee.

01:24:10: Das wirst du mir sagen oder?

01:24:12: Deine!

01:24:12: Ich wollte es nicht sagen, ich hab mich jetzt gerade ganz als gleiche gedacht.

01:24:15: Eigentlich hat sie gesagt, das wäre meine beste Idee eigentlich da zu sein.

01:24:18: Sie

01:24:19: redet immer von WIR,

01:24:20: oder?!

01:24:20: Nein,

01:24:21: wie wird

01:24:22: Robert und ich?

01:24:24: Wir haben telefoniert...

01:24:26: Nein, jetzt aber ohne Scherz.

01:24:28: Das war glaube ich so in den Ausläufen der Corona-Zeit oder mitten denen.

01:24:33: Genau, ich glaub dort ja.

01:24:35: Aber wir haben da ein paar Mal darüber diskutiert und ich bin nach wie vor der Meinung, dass gerade euer Bereich sehr viel hergibt dafür.

01:24:42: Weil es ja erstens viel Thema gibt über den man sprechen kann.

01:24:46: Und du beweist das ja auch seit... Ich verfolge jetzt...

01:24:50: Das siebenunddreißigste Folge.

01:24:51: ist das jetzt?

01:24:52: Ja genau, sieben und dreißig Folgen.

01:24:54: Happy

01:24:54: Birthday!

01:24:55: Ja.

01:24:56: Zu sieben- und dreissigsten Folge.

01:24:57: Danke!

01:24:58: Wir bieten.

01:24:59: Danke.

01:24:59: Und jetzt machen wir dann Ferien.

01:25:00: Wir singen

01:25:00: nicht.

01:25:03: Und das ist schon auch was Tolles, wenn man jetzt sagen darf.

01:25:07: Dass wir österreichweit... Also wir sind ja als Bundesland Steiermark manchmal, was das Musikschulwesen anbelangt, ein bisschen hinterher bei vielen Dingen.

01:25:17: aber Podcast gibt es eigentlich in der Form nur unseren und ich glaube die Oberösterreicher haben mit irgendeinem Musikverlag gemeinsam einen.

01:25:27: Genau.

01:25:27: also das is schon was.

01:25:30: Ja da können wir uns drüber freuen Hier in der Stahlmark.

01:25:34: Genau!

01:25:35: So, aber kommen wir jetzt langsam zum Schluss.

01:25:38: Bediener wie prägt dich die Musik nachhaltig noch immer?

01:25:44: Einsatz.

01:25:46: Wow!

01:25:48: Das kann ich nicht den Umsatz beantworten.

01:25:50: Aber ich glaube das habe ich vorhin eigentlich schon ein bisschen angeschnitten.

01:25:53: also... Ich hab gesagt es präkt mich, es präsent mich in meinem jetzigen Berufsleben nach wie vor Oder hat mich schon zu einem Teil, zu dem Menschen ... Wie soll ich sagen?

01:26:06: Zu dem Menschen lassen werden.

01:26:09: Wir wissen was du machst.

01:26:10: Danke!

01:26:10: Es ist schon sehr spät, müsst ihr wissen.

01:26:13: Mein Tag ist auch schon sehr lang seit fünf Uhr früh.

01:26:17: Genau.

01:26:17: Es hat mir zu den Menschen gemacht, der ja heute bin.

01:26:20: Hattest du nicht, dass ich fertig bin, aber es ... Ja, zu diesem jetzigen Zeitpunkt, wie gesagt, hat's mich sehr geprägt in... In meinem Sein, in meinem Ton und für meinen Beruf, mein privates Leben natürlich auch.

01:26:31: Weil es prägt dir ja jetzt nicht nur als Person sondern du kriegst einen Weitblick, du hast Freundschaften die du vielleicht oder du lernst Nationalitäten kennen mit dreizehn vierzehn wo andere Kids vielleicht keine Habt ihr keine Hobbys haben?

01:26:50: Nicht... nicht mit solchen Personen oder von überall auf der Welt in Kontakt kommen und diese Freundschaften sind ja teilweise nachhaltig.

01:26:57: Und die bestehen ja nach wie vor, auch wenn man ganz was anderes macht oder sie auch nicht jeden Tag natürlich herrt aber hin- und wieder besteht trotzdem ein Kontakt.

01:27:07: Das ist doch etwas Fulverscheines und das bleibt bestehen!

01:27:12: Ja danke, dass du dir heute die Zeit genommen hast.

01:27:15: Das ist super, passt schon!

01:27:17: So Robert, du hast jetzt zum Abschluss noch ein spezielles Schmankerl für uns mitgebracht oder?

01:27:23: Als Einstimmung in die Ferien bevor ich unsere schöne Abmoderation mache

01:27:28: Das stimmt.

01:27:29: Also wenn ihr von eurer Clarinettenmusik da ein Bulkarspielen dürft, dann habt ihr mir gedacht, dann darf ich immer auch was wünschen und nachdem wir ja jetzt alle Schülerinnen und Schülern und Eltern dort draußen in die Sommerferien entlassen haben, habe ich einen Sommerhit mitgebracht den wir uns hier vielleicht erkennen und denen nicht kennen, die müssen jetzt hören.

01:27:58: Und das ist Alfredo Latino von der Full-Superband.

01:28:03: Dankeschön!

01:28:04: Das war's nun wieder für heute – und für dieses Schuljahr, im Jahr zweitausendfünfundzwanzig sechsundzwandzig.

01:28:10: Wir verabschieden uns heute mit der Full Superband und Alfredo Latino.

01:28:16: Vielen Dank liebe Hörerinnen fürs wieder einschalten und zuhören.

01:28:20: Wir starten in die Sommerferien und freuen uns auf euch im Herbst.

01:28:24: Danke schön auch an die Agentur das Pott für den guten Ton und die Rundumbetreuung.

01:28:29: Damit ihr keine Folge verpasst, abonniert dem Podcast gerne auf der Plattform Eures Vertrauens.

01:28:35: Hinterlasst uns gerne eine positive Bewertung – wir hören uns wieder nach den Sommerferien!

01:28:40: Bis dahin verpasste keinem Ton, den ihr

01:28:42: singen, spielen

01:28:43: oder hören wollt, denn Musik ist Lebensgefühl.

01:28:46: Auf Wiederhören Servus & Papa When I'm a walking down the beach, get out from my region.

01:29:07: They rollin' screaming in the sun and the girls are singin'.

01:29:14: Alfredo!

01:29:17: Alfredo, give me one more chance, they say you know make me wanna dance,

01:29:29: You Know?

01:29:31: I am Alfredo the

01:29:33: sexy man, my smoking gun shot and having fun.

01:29:38: My potential is so farsighted and the guys are screamin'...

01:32:08: Geldliche Einschaltung des Landes

01:32:22: Steiermark.

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