#32 - Musizieren mit links

Show notes

In dieser Folge unterhalten wir uns über ein besonderes Thema: das Musizieren als Linkshänder bzw. Linkshänderin. Viele Fragen, die dabei auftauchen, klären wir mit zwei Experten auf diesem Gebiet: der Händigkeitsberaterin und Flötistin Erika Uggowitzer und dem Schlagzeuger Tom Stölzl.

Beide beschäftigen sich seit vielen Jahren mit pädagogischen Fragen rund um das Thema Linkshändigkeit und teilen ihr umfangreiches Wissen mit uns. Und so viel steht fest: Was früher einfach ignoriert wurde, stößt heute meistens schon auf wesentlich mehr Verständnis. Sowohl was die Unterrichtsmethoden betrifft als auch die Instrumente selbst: In vielen Instrumentengruppen gibt es mittlerweile auch eigene Modelle für Linkshänder.

Wie auch im Interview zu hören, sollten wir als Pädagoginnen und Pädagogen möglichst offen an das Thema herangehen, um unseren Schülerinnen und Schülern ein natürliches und komfortables Gefühl auf ihrem Instrument zu ermöglichen. Diese Podcastfolge soll ein positiver Anreiz dafür sein, viel Spaß beim Hören!

Weiterführende Links:

Gesellschaft umgeschulter Linkshändiger: https://gesulh.at/ Erika Uggowitzer: https://www.erikauggowitzer.com/ Linksgespielt: https://www.linksgespielt.de/

Online-Ausgabe unserer Zeitschrift "Perspektiven": https://www.muse-stmk.at/infos/musikschulzeitschrift-perspektiven

Produziert von DAS POD (https://daspod.at/)).

Show transcript

00:00:03: Hallo und Servus bei MUSE am Mikro.

00:00:22: Herzlich willkommen beim Podcast der Musikschulservice-Stelle des Landes Steiermark.

00:00:27: Ich bin Birgit Schweiger und unterrichte Klarinette und Elementares Musikieren in der Musikschule Weitz und darf die Steiermark als Fachreferentin für Elementares Musikieren und Bewegung vertreten.

00:00:38: In unserer ersten Folge im neuen Jahr, im Jahr, im Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Geplant war, in der jetzigen Folge über die Vielfalt des Klaviers zu sprechen, darauf dürfen wir noch gespannt sein.

00:01:02: Kommen wir noch einmal auf Perspektiven zurück, aus denen man verschiedene Dinge betrachten kann und wie man zum Beispiel herausfinden kann, ob man linkshändig oder rechtshändig ist.

00:01:13: Welche Rolle das grundsätzlich spielt und wie wichtig es ist bzw.

00:01:18: wäre, diese Linkshändigkeit oder Rechtshändigkeit auch am Instrument zu praktizieren.

00:01:25: Was ich bisher nicht wusste, vielleicht aber auch deshalb, weil es mich nicht betrifft, dass es eine Gesellschaft umgelernter Linkshändiger gibt.

00:01:34: Denn Link zu dieser Homepage stellen wir dann in die Shownot.

00:01:38: Und eine Handigkeitsberaterin, Erika Ugowitzer und ein Linkshänder am Schlagzeug, Tom Stölzel, sitzen wir jetzt gegenüber und werden mit mir über dieses Thema plaudern.

00:01:50: Liebe Erika, lieber Tom, herzlich willkommen hier im Podcaststudio.

00:01:55: Schön, dass ihr euch heute die Zeit genommen habt.

00:01:58: Ja, danke, liebe Birgit, für die Einladung.

00:02:00: Wir freuen

00:02:00: uns.

00:02:01: Danke, Birgit.

00:02:02: Bitte stellt euch mal kurz vor für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, was ihr genau beruflich macht.

00:02:08: Weiß nicht wer beginnen mag.

00:02:11: Ja, ich darf anfangen.

00:02:13: Ich habe Querflöte studiert, bin Lehrerin für Querflöte.

00:02:19: Ja, das ist mein Beruf und seit etwa zwei Jahren bin ich auch Händigkeitsberaterin.

00:02:25: Okay, und Tom?

00:02:27: Ja, ich habe Schlagzeug studiert, vor vielen Jahren noch an der Musikhochschule in Graz, dann weiter studiert in Wien am Breiner Konservatorium, dort habe ich diplomiert, ist schon lange her, habe jahre, jahrzehntelang eigentlich als Musiker gelebt, arbeite zurzeit allerdings in einem Kino und mache auch Musik.

00:02:49: Alles klar.

00:02:50: Ihr seid beide Linkshänder, wann habt ihr das bemerkt?

00:02:55: Hat man es bei euch immer gleich gefördert oder wollte man euch um Polen?

00:02:59: Wie war das?

00:03:01: Ja, bei mir ist es so.

00:03:01: Ich bin als Linkshänder aufgewachsen, war eigentlich nie ein Thema für mich.

00:03:06: Also ich habe immer gewusst, dass ich Linkshänder bin, habe Linksschreiben gelernt, alles Links gemacht, auch Linksfußball gespielt.

00:03:14: Bei den Musikinstrumenten, ich habe in der Volksschule hier am Konservatorium Geige gelernt.

00:03:21: wurde das Thema nicht angesprochen.

00:03:23: Ich habe Geige gelernt wie jeder andere, sage ich mal, rechts herum.

00:03:27: Und ab dem elften Lebensjahr begann ich dann Schlagzeug zu spielen.

00:03:32: Ich habe Privatunterricht genommen.

00:03:34: Auch hier wurde das Thema eigentlich weder von mir noch von meinem Lehrer thematisiert und ich habe rechts herum gespielt und hatte dann, ich habe dann eben wie gesagt an der Musikhochschule ab meinem fünften Lebensjahr studiert und bekam, ich weiß nicht mehr genau, ich glaub mit zwanzig oder einundzwanzig Jahren in der Nervenentzündung an beiden Händen, interessanterweise.

00:04:00: Ja, das hat meine Karriere sehr beendrächtigt.

00:04:06: Und hatte dann einmal einen linkshändigen Schüler, da war ich dreiundzwanzig Jahre alt, das war in zweiundneunzig, hatte ich einen linkshändigen Schüler, der intuitiv immer, egal ich, Ich war einfach gewohnt, alles so konventionell auf rechts beizubringen und habe auch selbst so gespielt.

00:04:25: Und der begann einfach intuitiv immer alles mit der linken Hand, auch wenn wir das in der Stunde davor mit rechts alles geübt haben.

00:04:32: Und so begann er in der nächsten Stunde mit links die selbe Übung so, als ob das R und das L über den Noten nichts stünde.

00:04:41: Und dann habe ich mir gedacht, okay, da ... Das kommt mir irgendwie so vor, als müsste ich da aktiv werden und habe ihm das Schlagzeug umgestellt auf Links.

00:04:51: Er war allerdings, der war auch Linksender, hat auch Links geschrieben, er wollte das eigentlich gar nicht so richtig.

00:04:56: Ich hätte mich, glaube ich, ähnlich verhalten als Kind oder Jugendlicher.

00:05:01: Aber wir haben das ein bisschen geübt und so und bei dieser Gelegenheit habe ich mich selbst ans linkshändige, ans linkshändige aufgebaute Schlagzeug gesetzt und Die Nervenentsündung war verschwunden innerhalb von ein, zwei Wochen.

00:05:13: Und die hatte ich doch, ich glaube, ein Jahr oder eineinhalb Jahre.

00:05:18: Es waren wirklich A-Geschmerzen beim Spielen.

00:05:22: Und ja, die war verschwunden.

00:05:24: Das hat mir irgendwie die Augen geöffnet.

00:05:27: Ja, ich habe dann siebzehn Jahre lang so gespielt mit dem auf links hand aufgebauten Schlagzeug.

00:05:32: stellte das dann nach siebzehn Jahren zurück wieder auf rechts, aber mit dieser offenen Handhaltung, also dass ich links weiterhin führe, aber das heilheit Linkspiele und die bessere am rechts.

00:05:44: Also das ist jetzt für Schlagzeuger ein spezielles Thema, weil mir das dann, das müsste ich jetzt näher erklären, so doch stimmiger vor kann von den Beinen her.

00:05:56: Und das ist meine Geschichte, ja, und dann begann ich mich, ich habe Schlagzeug unterrichtet auch an Musikschulen.

00:06:00: ... und begann ich mich mit dem Thema intensiver zu beschäftigen.

00:06:04: Also von nineteen zweiundneinzig bis nineteen fünfundneinzig nur für mich alleine.

00:06:07: Ich habe meine Schüler ein bisschen beobachtet, ... ... eine oder andere war linkshänder.

00:06:11: Das kann ich mich nicht, ... ... kann ich mich nicht mehr so genau erinnern.

00:06:15: Aber ... ... nineteen fünfundneinzig las ich dann eben ein Buch, ... ... oder bin ich doch zu, nein, über eine ... ... Radiosendung auf ÖI, ... ... kam ich auf den Namen Barbara Sattler, ... ... eine Forscherin aus München, ... ... die sich mit dem Händigkeitsthema beschäftigt, ... ... hauptberuflich, ... Und die hat den Buch geschrieben, das heißt der umgeschulte Linkshänder.

00:06:37: und das habe ich dann gelesen und das hat mir dann die Augen geöffnet und das hat sozusagen in den Raum gestellt, dass wahrscheinlich mehr Schüler Linkshänder sind als ich dachte bis dorthin und habe das intensiver beobachtet.

00:06:51: Mir ist davor schon einiges aufgefallen, ja, dann habe ich das beobachtet und ich kann mich erinnern, bei einem Schüler hatte ich das Gefühl, Der muss Linkssender sein, so wie der spielt.

00:07:02: Er hat sich selbst das Rechtssender gesehen und rechtsgeschrieben und alles rechts gemacht.

00:07:07: Und ich kann mich erinnern, wie mir sozusagen mit dem Theorien-Hintergrund der Frasattler im Kopf, habe ich mir gedacht, das muss aber bei ihm eigentlich der Fall sein.

00:07:17: Und ich kann mich erinnern, dass ich das wirklich in Form eines Schmerzes gespürt habe im Kopf.

00:07:22: Ich habe mir der ganze Oberkiefer- und Unterkieferwege getan.

00:07:24: Ich weiß nicht, warum.

00:07:25: Ich habe seitdem irgendwie so das Gefühl, Erkenntnis kann weh tun.

00:07:29: Wie ich immer, ja, ich habe das mit dem Schüler besprochen.

00:07:32: Das war wieder wieder ein eigenes Thema.

00:07:33: Ich habe das dann bei einigen Schülern angesprochen.

00:07:35: Es ist auch absolut verständlich, dass das sehr verunsichernd wirkt auf die Schüler und musste das dann nach einer gewissen Zeit wieder einstellen in dem Sinne, dass ich mir gedacht habe, die Leute praktizieren das so, wie sie sich selbst einschätzen.

00:07:50: Weil ich bin ja kein Arzt oder Therapeut als Musikpädagoge und hatte aber weiterhin hier Immer wieder das Gefühl, dass es hier eine große Dunkelziffer gibt, sagen wir mal so.

00:08:04: Und du hast dann die Schüler, die halt Rechtshänder waren, quasi rechts unterrichtet und die anderen links oder?

00:08:11: Genau, genau.

00:08:12: Und das war für dich aber dann kein Problem, dass du da

00:08:14: wechselst?

00:08:15: Nein, das ist kein Problem, finde ich.

00:08:18: Also ich konnte auch alles Rechtshänder umspielen, weil ich das ja studiert habe und so auf diese Art und Weise.

00:08:24: Aber man kann viele so gespiegelt zeigen, so gegenüberstehend oder sitzend oder auch, ich habe es halt auch rechts gemacht.

00:08:31: Ich glaube auch, wenn ich von Anfang an links herum gespielt hätte, ich glaube, dass es in der Elementar-Pädagogik so und so kein großes Problem ist, das rechts vorzuzeigen, glaube ich nicht.

00:08:45: Also ich kann es nicht sagen, weil ich ja rechts wirklich so viel geübt habe, dass das für mich kein Thema war.

00:08:51: Aber ich gehe davon aus, dass das kein Problem ist.

00:08:54: Und wie ist es dir dann auf der Bühne ergangen, wie du umklärt hast?

00:08:58: Ja, also das war schon eine heikle Phase.

00:09:00: Ich musste aus Projekten aussteigen teilweise und habe ihm damals am Anfang das gesamte Set umgestellt gehabt.

00:09:08: Hab dann schon gemerkt bei lateinamerikanischen Rücken und so, dass mir das irgendwie schwer fällt mit den Füßen bei den Händen, was recht bald klar, dass das leicht geht, vor allem schmerzfrei war das bei mir in der Fall.

00:09:21: Aber natürlich schon, es war ein Karriereknick, muss man sagen.

00:09:24: Ich musste da zurück.

00:09:25: Ich habe auch damals in Wien gerade, weil ich in der relativem Endphase, ich glaube, ein Jahr vor dem Diplom in Wien und habe gebeten, dass ich ein Jahr länger studieren kann, um das noch umzulernen.

00:09:40: Und ja, natürlich war das schon ein Neubeginn mit zuerst einmal einigen Schritten zurück, auch.

00:09:51: Und dann, ja, es spielen da sehr viele Faktoren mit.

00:09:57: Es war das wohlbefinden einfach gleich viel größer beim Spielen.

00:10:03: Und ich habe auch ein neues Verhältnis oder eine neue Sicht auf Virtuosität bekommen.

00:10:11: Mittlerweile bin ich technisch genauso weiter, würde ich sagen, links, als ich rechts jemals war.

00:10:16: Aber diese einfachere Art zu spielen, Mit mehr Bewusstsein oder Ausdruck, hier spielen einige Faktoren eine Rolle, war einfach so positiv, dass sich dieses, ich sag mal, reduziertere Spielen auch sehr gut einsetzen konnte.

00:10:37: Gerade am Schlagzeug ist das ja auch, ich meine, ich hab viel Jazz, aber auch noch mehr Rock gespielt, wo einfach eine reduzierte Spielart sozusagen sehr songdienlich ist, sag ich mal so.

00:10:51: Also das hat sich gut ergeben.

00:10:52: Und dein Professor oder deine Professorin, die sind da eingangend drauf?

00:10:56: Oder war das für die okay?

00:10:58: Ja absolut, das war der Christian Mühlbacher aus Wien.

00:11:02: Super Schlagzeuger, ganz netter Typ, der auch die Big Band Nouvelle Cuisine damals geleitet hat.

00:11:08: Ich weiß nicht, ob es die noch gibt.

00:11:10: Und er selbst Link Sender, dem habe ich das gesagt, dass ich da umlernen möchte.

00:11:16: Und er hat gesagt, okay, wenn's so wahnsinnig bist, nach dem Motto, er hat das absolut positiv formuliert.

00:11:23: Er hat das sehr salopp auf wienerisch gesagt.

00:11:28: Und ja, und wir haben das einfach so gemacht und er war absolut offen dafür.

00:11:33: Und da er so und so, das fand ich auch recht interessant.

00:11:38: Oder im Nachhinein.

00:11:40: Er hat mit seinen Schülern sehr viel auf beide Seiten trainiert.

00:11:44: Er hat so eine Tat-Read, ist das so eine Schule für kleine Trommeln, mit allen seinen Schülern durchgemacht, wo er immer das Linkssystem, das Rechtssystem und das von Hand zu Hand nimmt man das, das immer abwechselnd trainiert hat.

00:11:59: Und das war dann sozusagen problemlos von seiner Seite.

00:12:04: Er wurde das gefördert, auch bei der Diplomprüfung dann.

00:12:07: Wo ich natürlich gewisse Kompromisse eingehen musste, war er total nett und hat alles super funktioniert.

00:12:16: Gut, danke Tom.

00:12:18: Erika, wie war's bei dir?

00:12:20: Ja, ich bin rechtshändig aufgewachsen und habe erst vor vier Jahren dann meine Linkshändigkeit entdeckt.

00:12:30: Und das ist auch über einen Schüler gekommen, der Linkshänder ist.

00:12:35: der sich wahnsinnig geplagt hat beim quärfelten Lernen, der war Anfänger, Vorgschüler und ich dachte irgendwie, ja okay, ich habe schon viele Schülerinnen und Schüler gesehen, die sich irgendwie schwerer tun oder so oder halt wenig üben, das hat er auch getan, aber irgendwie habe ich mir gedacht, da spießt sich was und habe mich dann gefragt, ob das mit seiner Linkshändigkeit zu tun haben könnte und habe da angefangen zu lesen.

00:13:04: Und dann war recht schnell klar, ja logisch, ich mein, warum soll auch Händigkeit bei etwas so komplexen wie Musikieren keine Rolle spielen.

00:13:15: Und im Sport zum Beispiel ist es schon lang klar, dass man die Händigkeit, Füssigkeit abklärt.

00:13:24: Und ja, und beim Lesen ... Auch dieses Buch von der Barbara Sattler hat bei mir eine große Rolle gespielt.

00:13:32: Der umgeschulte Linkshänder, das übrigens den Untertitel hat oder der Knoten im Gehirn.

00:13:39: Und dann, ja, darin habe ich mich wiedergefunden.

00:13:45: Da sind so Fallbeispiele drinnen, wie es Leuten geht, die umgeschult werden.

00:13:52: Da sind mir quasi die Schuppen von den Augen gefallen.

00:13:55: Und ich habe mich erinnert, dass meine Mutter mir erzählt hat, dass ich bei Schuleintritt einen wechselnden Handgebrauch gehabt habe.

00:14:03: Dass ich einmal rechts, einmal links geschrieben habe.

00:14:06: Und das gibt es auch heute, häufig bei Kindern.

00:14:10: Und dann hat man halt damals relativ unbedarf gesagt, okay, du kannst eh beides, dann ist gescheitert, du schreibst mit der rechten Hand.

00:14:18: Aber das war mir nicht bewusst, das habe ich... ... verdrängt vergessen, wie auch immer gehabt.

00:14:22: Das ist mal jetzt ... ... in der Schulzeit ... ... also ich kann mich nicht erinnern, ob das schwierig für mich war.

00:14:29: Die war schon eine gute Schülerin.

00:14:31: Ja.

00:14:31: Und du schreibst aber jetzt rechts oder so.

00:14:33: Ja, wie ich das dann herausgefunden habe, dann habe ich mir gedacht, okay, wenn ich Link-Senderin bin ... ... und ich habe dann zur Sicherheit auch noch eine Händigkeitstestung gemacht.

00:14:41: Also ich war da über fünfzig, man kann das trotzdem feststellen.

00:14:46: Und ... Dann schreibe ich wieder mit links.

00:14:49: Und dann habe ich einen Verkrank gefangen, mich rückzuschulen.

00:14:55: Und links schreiben funktioniert jetzt einwandfrei?

00:14:59: Es fühlt sich gut an.

00:15:00: Es hat sich gleich gut angefühlt.

00:15:02: Natürlich ist man langsam als Anfängerin.

00:15:05: Und ich bin nach wie vor, es wird jetzt.

00:15:08: Jetzt sind es so drei Jahre.

00:15:11: Wobei ich sage, ich mache jetzt nicht jeden Tag Schreibübungen.

00:15:16: Das erste war meine Unterschrift, die mir wichtig war, dass ich das gut irgendwie hinkriege.

00:15:20: Das dauert dann schon.

00:15:21: Aber ich habe mich dann manchmal ertappt dabei, wenn er stift.

00:15:25: Auch heute noch in die linke Hand nimmt er sich ein Lächeln.

00:15:29: Gesicht habe, weil es sich einfach gut anfühlt.

00:15:32: Und ich habe so eine Druckstelle aus der Schulzeit beim rechten Mittelfinger.

00:15:36: Also ich habe immer den Stift sehr fest in der Hand gehabt und habe auch immer Schmerzen gehabt, wenn man mehr Midschreiben hat müssen in der Oberstufe oder so.

00:15:43: Spannend.

00:15:44: Ja, aber es war mir nicht bewusst, dass ich Linkshänderin bin.

00:15:51: Und ich glaube, wahrscheinlich, wenn ich es damals gewusst hätte, hätte ich auch nicht.

00:15:56: Also das Thema kommt oder es kommt nicht auf einen zu.

00:15:59: Und es gibt ja noch ein zweites Buch von Walter Mengler.

00:16:02: Musizieren mit links des Buches immer wieder mal aufgefallen, aber ich habe es nicht gelesen.

00:16:06: Und dann ist es, also dann war der Zeitpunkt da, wo ich es dann gelesen habe.

00:16:10: Und wie gesagt, also es war dann gleich klar, okay, musizieren links herum.

00:16:16: Das gibt es schon länger.

00:16:18: Es gibt sogar Instrumente für Querflötenanfänger.

00:16:20: Also es gibt, die Instrumente sind da.

00:16:25: Wir wissen es von den Gitaristen, Schlagzeugern oder so.

00:16:28: Da haben wir genug Beispiele.

00:16:32: Und auch kurz davor ist diese Plattform linksgespielt.de von zwei deutschen Streicherinnen gegründet worden.

00:16:41: Und da habe ich dann sowieso aus dem Vollen schöpfen können an Informationen.

00:16:44: Ich habe auch herausgefunden, dass die Maria Holzeis Augustin, die ich zwar vom Namen als Autorin und Flirtistin gekannt habe, Die ist jetzt in Wien an der Uni.

00:16:56: Dass die Links herum spielt, dass die nach ihrem Studium schon, glaub ich, so ... ... so ... ... Jahrzehntzehn herum ... ... um gelernt hat.

00:17:06: Mit der habe ich mich dann ausgetauscht und beraten.

00:17:10: Und weil ... ... weil dann war irgendwie die Neugier einfach groß.

00:17:14: Wie ist das, wenn ich jetzt Links herum spielen würde?

00:17:18: Wie fühlt sich das an?

00:17:20: Und was ist der Unterschied?

00:17:22: Gibt es einen Unterschied?

00:17:23: Es war die Lust auf einen Selbstversuch.

00:17:27: Weniger wie beim Tom aus Problemen heraus.

00:17:30: Also ich habe keine Probleme gehabt, aber ja, die Neugier.

00:17:35: und dann habe ich mir gesagt, okay, ich leist mir zu einem Anfänger-Links-Instrument und habe mir das, bevor das ankommt, schon ein bisschen im Kopf vorgestellt, wie das wohl sein könnte.

00:17:48: geübt mental.

00:17:50: Und ja, man ist zuerst totaler Anfänger.

00:17:55: Aber es war trotzdem sofort ein Gefühl da.

00:18:00: Das ist irgendwie gut.

00:18:02: Und vor allem die tiefen Töne, wo ich immer so einen Mehraufwand gehabt habe beim Üben, dass die gut rauskommen, waren irgendwie, ich hab bis zum C runtergespielt und hab gesagt, das ist jetzt schon zäh, das kann ja nicht sein.

00:18:15: Das muss ja noch tiefer runtergehen.

00:18:16: Es hat sich auch nicht so tief angefühlt und ich habe immer ein ganz anderes Gefühl für die Länge des Instruments plötzlich gehabt mit der dominanten Hand außen.

00:18:25: Bei der Querflöte ist es ja so, dass die dominante Hand dann außen ist bei den anderen Holzblasinstrumenten, dominante Hand unten.

00:18:33: Und jetzt bin ich seither drei Jahre jetzt ungefähr im Umlernprozess, natürlich war es auch bei mir ein Einschnitt und ich habe zuerst natürlich beidhändig also gewechselt von rechts nach links, sonst hätte ich mir am Moment dann ausgelöscht als Flutistin.

00:18:50: Aber irgendwann habe ich dann auch eine Entscheidung getroffen, weil ich gemerkt habe, dieses Wechseln tut auch nicht gut, meinem Körper nicht und auch mental nicht.

00:18:59: und spiele jetzt seit eineinhalb Jahren ausschließlich links.

00:19:04: Okay.

00:19:04: Wie ist es dann dem Boom hergegangen?

00:19:06: Ist der dabei geblieben und spielt jetzt links?

00:19:09: Mein Schüler, leider, den habe ich dann verloren, dem, was zu mühsamen, nochmal umzulernen.

00:19:15: Für ihn war das Flötespielen so mit so einer Anstrengung verbunden.

00:19:19: Und ich habe ihn zwar dann, dann habe ich dann auch schon Leihinstrumente in der Musikstuhle gehabt und habe ihn ... Die Linksflöte immer wieder mal zum Gewöhnen oder zum Ausprobieren gegeben, aber er hat dann nicht mehr so wirklich angedockt.

00:19:34: Leider spielt jetzt Fußball mit dem linken Fuß.

00:19:42: Aber ich bin ihm sehr dankbar, dass er mich eigentlich auf diesen Weg gebracht hat.

00:19:47: Und wie machst du es jetzt in der Musikschule, wenn du jetzt Schülerinnen hast, die rechts?

00:19:52: Einlich sind.

00:19:53: Unterrichtest du dann rechts?

00:19:55: Weil du jetzt gesagt hast, seit einerinhalb Jahren wechselst du eigentlich für dich nicht mehr?

00:19:58: Genau.

00:20:00: Ja, ich habe dann eigentlich relativ bald begonnen, in den Unterricht meine Linksflöte mitzunehmen.

00:20:07: Und die erste Stunde, das war ganz spannend, habe zu niemanden was gesagt und habe einfach Links gespielt und die Kinder haben es nicht bemerkt.

00:20:15: Es hat keiner, keine Schülerin hat gesagt, hey, was ist da los?

00:20:21: Ich habe immer am Ende der Stunde gesagt, und hast gemerkt, dass da was anders ist und niemand sagt, was.

00:20:26: Na, warum?

00:20:27: Dann haben wir uns vorhin ein Spiegel gestellt und sie haben es noch immer nicht gemerkt und ich weiß nicht, was da im Kopf abgeht, aber das fällt nicht automatisch immer gleich auf.

00:20:36: Also ganz selten, dass jemand gleich sagt, hey, du spielst ja links.

00:20:40: Und ja, ich spiele, also ich habe links Schülerinnen mittlerweile, also jemand, der links handig daherkommt und flötig spielen will.

00:20:50: Die kriegt von mir nur eine Linksflöte.

00:20:53: Also eine große Empfehlung zur Linksflöte, weil alles andere ... Man lernt dann zu sehen, wo der Meeraufwand ist.

00:21:01: Und das ist auch das, was ich bei mir dann im Nachhinein bemerkt habe.

00:21:07: Ich war immer auf der Suche nach Optimierung und habe mich ganz intensiv mit Atmung beschäftigt, weil ich immer das Gefühl gehabt habe, ob es wenig Luft und solche Sachen.

00:21:17: Und das war dann auch gleich klar, wenn der Körper anders ausgerichtet ist, der eigenen Lateralität entsprechend, dann tut sich auch bei der Atmung was.

00:21:28: Das macht auch mit der Atmung was.

00:21:31: Also Kinder spielen bei mir links und wenn ich als Linkszenarin rechtshändige unterrichtet, dann ist das sowieso super, weil man wie im Spiegel eigentlich die Kinder brauchen das nicht mehr umdrehen.

00:21:44: Das ist noch besser als wenn es war linksspiel.

00:21:48: So jetzt vielleicht noch kurz auf die Instrumente zurückzukommen.

00:21:51: Am Schlagzeug ist es ja kein Problem.

00:21:53: entweder man stellt um oder so wie du jetzt gesagt hast, du hast einfach die Wertigkeit der Hände quasi geändert.

00:22:00: Aber Querflöte, das muss ja gebaut werden, anders gebaut werden.

00:22:05: Du hast jetzt gesagt, Schülerinstrumente zu bekommen, ist kein Problem.

00:22:09: Wie schaut es mit hochwertigeren Instrumenten aus?

00:22:11: Weil wenn ich jetzt zum Beispiel nur an mich denke, auch Glarinette.

00:22:15: Ich habe einen wahnsinnig tollen Glarinettenbauer gefunden, der zum Beispiel die Glarinettenlöcher ergonomisch angesetzt hat, der geschaut hat, dass wenig Gewicht auf den Klappen ist.

00:22:26: Ja, okay, ich könnte mir vorstellen, jetzt bei dem auch so eine Glarinette zu bestellen.

00:22:30: Aber es ist schwieriger.

00:22:33: Wie schaut das jetzt aus?

00:22:34: Ja, natürlich braucht man Da Leute, die noch alles behandmachen, die die Klappen wirklich selber schmieden, es muss alles gespiegelt werden, die gibt es.

00:22:45: Also wir haben eine clarinetten Kollegin in der Linksgespielgruppe, die Ulrike Scheuchel, die sich da clarinetten bauen hat lassen.

00:22:53: Und ich habe meine Flöte bei der Firma Menath bauen lassen.

00:22:58: Lass mir gerade eine Alt-Quer-Flöte bauen, bei Michael Lederer in Deutschland auch.

00:23:04: Also es gibt diese kleinen Handwerksbetriebe, die das schon machen.

00:23:10: Und die da auch bereit sind, das zu machen.

00:23:12: Von einer, also eine Kollegin lässt gerade auch Bohre bauen.

00:23:15: Aber natürlich sind das dann Hochpreisegesachen.

00:23:18: Und wir sind da immer dran.

00:23:21: Wir waren voriges Jahr auf der Musikmesse in Nürnberg.

00:23:24: Ich war in Holland beim Flötenfestival und sprech die Instrumentenbauer an.

00:23:31: Bei gewissen Instrumenten braucht man überhaupt erst Schülerinstrumente.

00:23:35: Vor allem um die Schüler, also dass Schüler von Schülerinnen von Anfang an die richtigen Instrumente kriegen.

00:23:42: Bei der Blockflöte geht es ganz gut, da gibt es links Instrumente.

00:23:47: Aber dass es Instrumente von der Stange gibt, da sind wir wirklich am Kurbeln und dass es in weiterer Folge dann auch eine Auswahl gibt.

00:23:59: Und es müsste ja dann wahrscheinlich auch dementsprechend Lehrende geben, weil ich weiß jetzt nicht, oder so wie du sagst, nicht mit Spielen.

00:24:07: Also jeder, jeder, jede von uns kann gespiegelt unterrichten, das ist überhaupt kein Ding.

00:24:14: Also man braucht sie nur gegenüberstellen und man merkt eigentlich, dass das wie gesagt fast angenehmer ist, als wenn beide die gleiche Seite spielen.

00:24:23: Und wie macht sie es jetzt mit Unterrichtsmaterial?

00:24:27: Gut, beim Schlagzeug steht ja eigentlich immer rechts, links drüber.

00:24:30: Genau, ich habe dann Symbole eingeführt.

00:24:33: Also ich habe sowieso alles selbst geschrieben im Laufe der Zeit, alle meine Noten.

00:24:40: Gut, das sind jetzt keine großartigen Kompositionen, sondern Betüden und Übungen.

00:24:46: Ja, also so habe ich das gemacht und sehr viel mit der Hand einfach aufgeschrieben.

00:24:51: Und dementsprechend dann darüber geschrieben den Handsatz.

00:24:57: Ja, bei uns geht es also übermärkte Noten an und für sich sind ja nicht das Problem, aber die Grifftabellen zum Beispiel, ich habe, da weiß die mache ich auch ganz in der Musik, ich habe im Rahmen dessen das Tönehaus erfunden, das ist eigentlich eine Grifftabelle, mit der man noch andere Dinge machen kann, aber das gibt es in rechts und links Form mittlerweile, also das ist eine Grifftabelle, die die Kinder auch selber anmalen und Genau, das hat sich damals gut zusammengepasst, weil sie gerade am Entwickeln waren.

00:25:30: Dann habe ich zur Verlegerin gesagt, ich brauche das auch gespiegelt, weil wer links spielt, braucht natürlich gespiegelte Krüfterbälle.

00:25:39: Zum Unterrichten möchte ich vielleicht noch sagen, also wenn links sind, rechts sind dann Unterrichten oder umgekehrt, man kann sich das glaube ich einfach so vorstellen wie beim Dennis Unterricht.

00:25:49: Also wenn der Dennis Lehrer da eine Kindergruppe hat und er spielt rechts und da gibt es ein paar Linkshänder dabei, die Kinder sind da sehr flexibel, sich schauen sich das ab in beide Richtungen.

00:25:59: Und wie die Erika vorher gesagt hat, manchmal fällt das nicht einmal auf.

00:26:03: Und ja, also sehe ich als sehr unproblematisch diesen Punkt.

00:26:09: Im Klavier ist das natürlich eine spezielle Sache.

00:26:11: Das ist ein bisschen anders.

00:26:12: Stimmt,

00:26:12: ja, genau.

00:26:14: Aber wie funktioniert es beim Klavier?

00:26:15: Gibt es da auch andere Bauweisen?

00:26:18: Ja, also ich hab' in'''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''.

00:26:48: Warum eigentlich?

00:26:48: Und darunter habe ich geschrieben, meint Piano, das ist einfach dabei gestanden.

00:26:53: Ich habe damals rechtsherum Klavier gespielt, habe es auch fürs Musikstudium gebraucht und habe mir dann aufgrund meiner, also, in twohundneinzig begann ich mich dann eben intensiver mit der ganzen Thematik zu beschäftigen und habe mir dann gedacht, na ja, wäre das am Klavier eigentlich auch einmal, wäre das auch ein Thema am Klavier?

00:27:10: Hab dann irgendwo mal gehört, dass der Joe Savinoel gesagt hätte, ich weiß es nicht genau.

00:27:16: Ja, er spielt auch links herum, er hat sich da auch was gebaut, ihm ist es egal, ob links oder rechts, wie auch immer.

00:27:23: Auf alle Fälle habe ich einen Techniker in Graz beauftragt, wie gesagt, da gibt es da eine Möglichkeit das so zu bauen.

00:27:30: Und er hat gesagt, ja, er kann sich das überlegen und hat dann recht lang gebraucht.

00:27:34: und dann lase ich in der kleinen Zeitung, es muss im August, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, ehr, e. Und dort unter der Amanda Klärkli ist eine Spalte und da war der Heder oder die Schlagzeile oder der Aufhänger war, braucht man das wirklich?

00:27:53: Fragezeichen.

00:27:55: In England hat sich Christopher Seedt, ein englischer Konzertbier, ein Linkshänderklavier bauen lassen.

00:28:01: Dann haben wir gedacht, aha, okay, vielleicht gibt es einen schnelleren Weg.

00:28:05: Und habe ihn angerufen.

00:28:07: Irgendwie habe ich das herausgefunden.

00:28:09: Es war damals sogar ein Freund von mir, der jetzt an der Jazz-Uni, Musik-Uni unterrichtet.

00:28:14: Der Stefan Heckel war damals gerade für ein Postgraduate an der Royal Academy, glaube ich, in London.

00:28:21: Und der hat sich da mit ihm getroffen.

00:28:24: Und ja, der hat gesagt, er hat den Keyboard-Mirror gebaut, hat Christopher Seed gesagt und da braucht man ein Digitalklavier, wo man local off machen kann und MIDI in und MIDI out braucht man.

00:28:37: Und das ist ein ganz kleines Gerät, das er sehr günstig verkauft hat.

00:28:40: Und Stefan hat mir dann einfach ein Gerät mitgebracht aus London und ich habe das beim, ich glaube, ich weiß gar nicht mehr, ob ich mir da jetzt ein Digitalpianer kaufen musste.

00:28:49: Ich glaube, ich hatte es schon, das kann ich mir gar nicht mehr erinnern.

00:28:53: Und ja, hab das angesteckt, hat funktioniert und hab das dann gehabt und hab das dann praktiziert und hat immer wieder Fragen aufgeworfen, war auch gleich vom Spielgefühl für mich angenehmer, war sehr cool.

00:29:07: Da aber vieles gerade im Jazzbookie sowieso und einige Begleitungen am Klavier, sag ich mal der linken Hand, wenn wir jetzt vom konventionellen Klavier ausgehen, doch einiges abverlangt.

00:29:21: muss ich sagen, habe ich mir dann gedacht, aha, das muss ich jetzt rechts machen.

00:29:25: Und was ich sagen will, um das kurz zu fassen, ich habe das einfach im Laufe von vielen Jahren, also es sind mittlerweile über dreißig Jahre, nein, acht und einzig war es, also acht und zwanzig sind es dann dreißig Jahre, also deutlich über zwanzig Jahre, dass ich das zu Hause habe und da ich kein Biernist bin, habe ich das jetzt nicht wild praktiziert.

00:29:47: Aber ich habe das immer wieder beobachtet und ich glaube, also ich halte es für die richtige Form zu spielen für den Linkcenter, ich glaube aber, dass sich die Musik sehr verändert.

00:29:58: Also ich glaube, dass es da einige Stücke gibt, so für mein Gefühl oder eben Sachen, wo die Begleitung sehr stark ist, wo man das einfach anders machen muss.

00:30:09: Das ist mein Eindruck oder wo ich es anders machen würde.

00:30:12: Und ich hatte auch, ich hatte in einer Musikschule einmal Eine Schülerin, die hatte geschiedene Eltern.

00:30:19: Und sie war einmal bei der Mama und einmal beim Papa.

00:30:22: Und bei der Mama hatte sie ein Klavier stehen und beim Papa ein Schlagzeug.

00:30:26: Und sie wollte beides lernen.

00:30:27: Und der Musikschulleiter hat mich gefragt, ob ich das beides machen kann mit ihr.

00:30:32: Und je nachdem, wo sie nämlich gerade in der Woche war, dass wir das dann in der Stunde machen.

00:30:37: habe ich gesagt, kein Problem, muss ich schauen am Klavier, ich bin kein Pianist, aber wenn das für sie passt, meine Kenntnisse, dann können wir das machen.

00:30:46: Und die wollte dann Buggy spielen einmal und die war Rechtshänderin.

00:30:51: Und das war sehr interessant, weil wir haben dann, ich habe ja ein paar Übungen gezeigt und sie hat dann gesagt, wenn sie das mehr übt, bekommt sie Ohrenschmerzen hat sich, glaube ich, gesagt, beim linken Ohr und auch die linke Handtute ein bisschen weh, weil es zu viel für sie ist.

00:31:07: Also sie hat links

00:31:08: gespielt?

00:31:09: Also sie hat links die Boogiebegleitung.

00:31:11: Und

00:31:11: im linken Ohr?

00:31:12: Genau, im linken Ohr.

00:31:14: Und habe ich gesagt, okay, dann lassen wir das mal ein bisschen mit dem Boogie und machen wir was anderes.

00:31:20: Und das war dann auch gut so, weil die Schmerzen weg waren.

00:31:24: Es ist davon auszugehen, dass es einfach zu einer Überanstrengung kommen kann.

00:31:30: Und ich halte es für eine Domäne der Linkshänder, Buggy zum Beispiel, ob sie ihnen bewusst ist oder nicht.

00:31:38: Das ist einfach eine Theorie von mir.

00:31:42: Was war jetzt die Ausgangsfrage?

00:31:44: Entschuldigung.

00:31:45: Das

00:31:47: habe ich mir vorher auch schon gesehen.

00:31:50: Es ist

00:31:51: kein Problem.

00:31:52: Es klingt Domäne der Linkshänder am Rechtshänderklavier.

00:31:56: Das Klavier hat immer wieder für mich einfach interessant.

00:31:59: Ich habe sie über viele Jahre beobachtet, habe keinen Druck gehabt, weil ich ja kein Pianist bin.

00:32:05: Und dann habe ich überhaupt das Thema, ich bin mit mir eigentlich im... im Frieden mit dem ganzen Thema.

00:32:12: Ich habe schon am Anfang, habe ich schon einige Leute auf das angesprochen, alles, das auch im Schlagzeug und Musikpädagogen und so, bin sogar einmal hier gesessen im Konstruktoren mit dem Herrn Rehorska und dem Beandern, da ging es um das alles, da hat er gesagt, er braucht halt jemanden, habe ich das Klavier auch angesprochen, hat er gesagt, er braucht halt jemanden, der die pädagogische Ausbildung hat.

00:32:31: und so, bevor er vor den Lehrern jemand referiert oder so, habe ich gesagt, ja, für Klavier habe ich das nicht.

00:32:38: Schlagzeug muss ich auch dazu sagen, habe ich ein Konzertfach-Diplom für Jazz auswählen.

00:32:42: Es war eine Diskussion, war schon da, aber das jetzt im Nachhinein interessante an der Diskussion war, dass ich immer allein auf weiter Flur war.

00:32:50: Es gab den Christopher Seed in England und mich.

00:32:54: Also jetzt blöd gesagt.

00:32:55: Ich weiß ja nicht, wer sonst noch, aber woher soll ich auch genau wissen, was jeder zuhause tut in seinen vier Wänden.

00:33:02: Aber mehr habe ich nicht gewusst.

00:33:06: Und dann hab ich mich eigentlich da, hab ich, ich hab mich sowieso, das passt jetzt hier nicht ganz her, sehr intensiv mit der Händlichkeits-Thematik dann beschäftigt, unheimlich von der Musik.

00:33:16: Ja.

00:33:17: Aber ja, und auf die Musik bezogen, hab ich da meinen Frieden gefunden, hab mich zurückgezogen, spiel auch Gitarre links herum und und Ebass und so.

00:33:26: Und dann hat mich die Erika, beziehungsweise meine ... Damals, glaube ich, auch schon Ex-Frau, meine Ex-Frau hat mich angerufen und gesagt, du, da hat sich jemand gemeldet, weil ich war damals vor vielen Jahren, ab und zu war da auch was in den Medien oder so, so dem Thema.

00:33:42: Und genau, da gab es einen anderen Musikschule in Hamburg, da gab es einen Kongress zu diesem Thema.

00:33:48: Und jedenfalls ist mein Name hier oder da aufgeschehen.

00:33:52: Und die Barbara eben hat mich angerufen und gesagt, du, da hat sich jemand gemeldet wegen dem Linkshänder-Thema.

00:33:58: Darf ich deine Nummer weitergeben?

00:33:59: Und ich war damals irgendwie so ein bisschen auf den Rückzug, will ich nicht sagen, aber ich habe mich nicht mehr so damit beschäftigt.

00:34:07: Habe gesagt, ja, E-Mailadresse, gerne, Telefonnummer.

00:34:10: Warten wir noch.

00:34:12: Es hat sich gut ergeben mit der Erika.

00:34:14: Wir sind in Kontakt gekommen.

00:34:16: Und ich war dann ganz überrascht, wirklich sehr überrascht, wie viel sich in den Jahren getan hat.

00:34:24: Ja, und die Erika spielt links Flöte und ich habe immer schon bei der Flöte gedacht, vor allem bei der Querflöte habe ich mir gedacht, das muss extrem anstrengend sein, wenn ich da den Arm so außen weghalten muss und so.

00:34:35: Ja, und dann sind wir ins Gespräch gekommen und dann war das einfach sehr nett.

00:34:38: und dann war ich ganz überrascht, dass es mittlerweile auch in Deutschland Leute gibt, die links herum Klavier spielen, dass es eine Musikschule gibt, wie in Karlsdorf zum Beispiel, wo ein Link sind, der Klavier steht, also ein digitales, wo ich dann kurz auch einmal war.

00:34:52: Ja, war ich sehr überrascht und habe mich da gerne wieder einbinden lassen in die Thematik.

00:34:58: Und ja, ich kann gerne meine Erfahrungen wiedergeben oder gebe sie gerne wieder, wenn es gewünscht ist, sagen wir mal so.

00:35:06: Das heißt, euch findet man ja eh auf dieser Homepage, glaube ich, auch linkshändig.de, linksgespielt.

00:35:11: Ah, linksgespielt.de.

00:35:13: Ja, wir werden das innen.

00:35:14: Shownots danach hinterlassen.

00:35:16: Vielleicht sollte man da zu den Instrumenten noch mal was sagen.

00:35:19: Warum eigentlich das Klavier?

00:35:21: Beim Klavier spielt ja nicht nur links und rechts, sondern auch die Spielrichtung eine Rolle.

00:35:25: Also wir kennen mittlerweile einige Leute, die uns geschildert haben, dass sie als Kind oder als Erwachsene, wenn sie halt anfangen wollten, zum Klavier gegangen sind, gesagt haben, das ist verkehrt.

00:35:37: Und die wollten eigentlich in die andere Richtung spielen.

00:35:39: Ein, ich weiß nicht mehr, wer es war, hat mir erzählt, dass sie die Lehrerin gefragt hat, wo ist jetzt das richtige Klavier.

00:35:46: Also eben kann das von mir, hab es nicht so wahrgenommen.

00:35:52: Aber ich hab auf dem Klavier auch nie so die richtige Sicherheit gefunden, muss ich auch sagen.

00:35:59: Hab dann auch vor ein Jahr ungefähr ein bisschen angefangen, links herum Klavier zu spielen.

00:36:05: Ja, das spült sich durchaus auch stimmig an.

00:36:07: Ich habe nur jetzt zu wenig Zeit, das auch noch zu üben, muss ich sagen.

00:36:11: Und ja, zu den anderen Instrumenten.

00:36:13: Du hast noch mal gefragt, wie mache ich es im Unterricht?

00:36:16: Die haben abgewöhnt, von rechts und links zu sprechen, sondern von der oberen und von der unteren Hand zum Beispiel.

00:36:20: Also die Vokabular ändert sich natürlich.

00:36:24: Und warum?

00:36:26: Was spielt es für Rolle bei der Querflöte?

00:36:30: Ist es eben außer, dass es die äußere Hand ist, auch das, dass der Balance, da, wo man in der dominanten Hand ist.

00:36:36: Also der hat ein ganz feines, muss ein feines Gespür haben, außer der Kraft braucht er auch ein feines Gespür, die Flöte in der Balance zu halten.

00:36:48: Die Querflöte schaut jetzt auf den ersten Blick schon asymmetrisch aus.

00:36:53: Bei Klarinette und anderen Holzblasinstrumenten hat man das Gefühl, es ist asymmetrisch.

00:36:57: Aber auch da ist eine gewisse Asymetrie da und auch wieder der Daumen, der das Instrument trägt und der halt überlastet sein kann durch diese Überforderung.

00:37:10: Und Ulrike Scheuchel, die Clarinetistin, hat das also gut beschrieben.

00:37:14: Für sie hat das erst ans Sinn ergeben, wie die dominante Hand unten war, diese Abfolge.

00:37:23: Also vorher hat sie immer das Gefühl gehabt, sie möchte irgendwann richtig Clarinetisch spielen lernen, sie möchte sich noch verbessern, verbessern, verbessern und hat eigentlich die Lösung erst in umtrender Hände.

00:37:36: gefunden.

00:37:38: Und sie ist praktizierende Linkshänderin.

00:37:41: Genau, sie ist die, die mir auf den Tom gebracht hat.

00:37:44: Sie hat sich bei irgendeiner Veranstaltung damals vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr

00:37:48: vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr

00:37:59: vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem Jahr vor einem haben wir uns Gott sei Dank gefunden.

00:38:08: Ja.

00:38:08: Genau.

00:38:08: Weißt du schon gut, wenn man Leute kennt, die ... die sich damit beschäftigen?

00:38:13: und damit man nicht so alleine auf der Flur ist.

00:38:16: Wir haben Bekannte in Deutschland.

00:38:18: Es gibt in Österreich auch mehrere natürliche.

00:38:21: Und wir sind immer auf der Suche nach denen, die links spielen.

00:38:25: Der Florian Palier zum Beispiel ist ein bekannter Gitarist, der auch links spielt.

00:38:28: Und ihre Steibelmühler in Oberösterreich, also die Kreise ziehen sich immer weiter.

00:38:32: Aber gut, nochmal zur Aufgabe der Hände und genau zur Ulrike, die dann während dem Studium umgestiegen ist, also ganz spektakulär und ihren Professor damit überzeugt hat, dass sie die Klarinette, bei der geht es ja, einmal so und einmal so genommen hat.

00:38:54: Für die oberen Töne kann man ja sowohl links und auch rechts spielen.

00:38:59: Du überlegst, so bis sie geht's.

00:39:01: Bis sie geht's, aber es ist schwierig, wegen der Seitenklappen.

00:39:04: Wenn ich jetzt gewisse Töne mit der Seitenklappe spiele, muss es umgebaut sein.

00:39:10: Ja, es muss auf jeden Fall umgebaut sein, aber es hat ausgereicht, um ihr Professor ein paar Töne vorzuspielen, so und so.

00:39:17: Und der hat den Unterschied gehört.

00:39:19: Und das ist das spannende Tran, sie hat uns dann auch beim Symposium für Musik und Medizin vor zwei Jahren auf der Blockflöte, weil sie auch Blockflöte unterrichtet, auf zwei verschiedene Arten vorgespielt, einfach nur weil sie so in ihrem Vortrag das demonstrieren wollte und wir waren alle ganz baff, dass wir einen Unterschied gehört haben, weil einfach diese Kompensation im Körper plötzlich wegfällt, weil es dem Körper entspricht.

00:39:46: Und wir haben immer einen Mehraufwand, den wir nicht bewusst wahrnehmen.

00:39:52: Es heißt immer, du musst üben, wenn es nicht geht, musst du halt üben.

00:39:55: Alle müssen üben, alle sind nervös bei Auftritten.

00:39:59: Manche Finger speziell sind langsamer, dann gibt es Trainingsseinheiten für den, z.B.

00:40:04: nur vierten Finger.

00:40:05: Genau, wir haben für Hennen alles, was es alles gibt und was sich Leute auch alles einfallen lassen, um das besser zu machen.

00:40:12: Und ich habe mir damals auch gedacht, ich habe mir schon so viel beschäftigt und jetzt kommt das mit der Linkshändigkeit her.

00:40:18: Brauche ich das jetzt auch noch?

00:40:20: Muss ich das jetzt auch noch angehen?

00:40:21: Und ja, im Endeffekt war es für mich wirklich die Lösung für viele Dinge.

00:40:27: Ich wollte noch sagen, das ist auch sehr interessant.

00:40:31: Erstens ist mir vorher eingefallen, da haben wir über die Aufgaben der Hände erwähnt bei den Instrumenten und ich habe, also ich glaube ich fünfzehn war Privatunterricht genommen beim Donato Deliano, einen Pianisten.

00:40:45: Und da haben wir Chess dann dazu gespielt und um... um die Improvisation ein bisschen zu üben, hat er gesagt, weißt du was, ich spiele die Begleitung und du improvisierst.

00:40:55: Und ich hab natürlich als Linkssender, weil dazu braucht man nur eine Hand einmal, automatisch die linke Hand genommen, ich bin also rechts von ihm gesessen und hab die linke Hand genommen, er hat das gesehen, das geht sich nicht aus, du musst das rechts machen, weil du willst ja später auch begleiten.

00:41:09: Und das war für mich ein bisschen ein Einschnitt, glaube ich.

00:41:11: Da hat mein Hirn ein bisschen so, aha, das darf ich, also das war für mich irgendwie so ein bisschen ein Hemmschuh.

00:41:18: irgendwie dem Klavier gegenüber.

00:41:20: Das war recht interessant.

00:41:21: Und was ich noch sagen wollte, es gab einen Musikpädagogen in New York.

00:41:28: So, ich bin jetzt kein klassisch ausgebildeter Musiker.

00:41:30: Ich hoffe, ich sage das jetzt richtig in den Namen.

00:41:32: Er ist Kudowski und er hat, ich weiß nicht mehr wann, das war es schon lange her, bei seinen Schülern festgestellt.

00:41:40: Ich weiß jetzt nicht, bei welcher Anzahl von seinen Schülern, also welchen Prozentsatz, aber bei einigen dass die linke Hand besser geeignet ist, weil sie weicher ist, also im Sinne ein bisschen besser auf die Melodik eingeht und der Ton ein schönerer ist.

00:41:56: Und da gab es ja einhändige Pianisten auch nach dem Krieg, also die eine Hand verloren haben.

00:42:05: Und da gab es auch eben welche, die die rechte Hand verloren haben oder die rechte Hand so verletzt war, dass sie nicht mehr spielen konnten.

00:42:11: Es gibt ja auch das Klavierkonzert für die linke Hand.

00:42:13: Und der hat da offenbar Entweder.

00:42:16: war der Wittgenstein eh ein Schüler von ihm?

00:42:18: oder?

00:42:18: das weiß ich nicht mehr.

00:42:19: Also da muss ich jetzt ein bisschen ungefähr sagen an was ich mich erinnern kann.

00:42:24: Auf jeden Fall hat er sich mit dem Thema beschäftigt und das fand ich auch recht interessant.

00:42:28: Das war eine Sendung auf Ö-Eins, die ich da mal gehört habe, dass es offen bei einigen oder zumindest ihm einem Klavierpädagogen auffiel, dass es hier ein Potenzial gibt.

00:42:39: Das war ich mir jetzt auch beim Christopher Seed so.

00:42:42: Sein Lehrer hat gesagt, glaube ich, wenn ich mich recht erinnere, wenn er dieses oder jenes, was er da links spielt, in die Melodie bringen könnte, das wäre für ihn sehr vorteilhaft, weil es einfach sehr schön klingt, was er da links spielt.

00:42:58: Und das war für ihn, glaube ich, der Anlass, dass er bei Poletti und Tui-Man oder so Tui-Man oder Tui-Man einer holländischen Firma die einfach so alte historische Instrumente baut auf Anfrage.

00:43:12: Dort hat er sich eben ein historisches Klavier bauen lassen, was leichter möglich war, als dieses mit diesem Guss heißen Teil in der Mitte drinnen.

00:43:25: Das hat mittlerweile auch jemand gebaut, glaube ich, der Blütner, oder?

00:43:29: Blütner

00:43:29: hat für Gesa Lozo, Gesa Lozo ist er

00:43:32: unter

00:43:32: linksspielenden, ein ganz bekannter Name, weil er Schon ganz lang auch.

00:43:38: Ja genau,

00:43:38: das waren da zwei Älter, der mehr.

00:43:39: Ja, genau, das waren da zwei Älter, der mehr.

00:43:40: Ja, genau, das waren da zwei Älter, der mehr.

00:43:43: Ja, genau, das waren da zwei Älter, der mehr.

00:43:45: Ja, genau, das waren da zwei Älter, der mehr.

00:43:47: Ja, genau, das waren da zwei Älter,

00:43:48: der mehr.

00:43:49: Ja, genau, das waren da zwei Älter, der mehr.

00:43:51: Ja, genau, das waren da zwei Älter, der

00:43:52: mehr.

00:43:53: Ja, genau, das waren da zwei Älter, der mehr.

00:43:54: Ja, genau, das waren da zwei Älter, der mehr.

00:43:55: Ja, genau, das waren

00:43:56: da zwei Älter, der mehr.

00:43:57: Ja, genau, das waren da zwei Älter, der mehr.

00:44:00: Ja, genau, das waren da zwei Älter, der mehr.

00:44:02: Ja, genau, das waren da zwei Älter, der mehr.

00:44:04: Ja, genau, das waren da zwei Äl gesagt, eigentlich haben die da mit der linken Hand die an Vorteil, weil die müssen ja greifen.

00:44:12: Aber da geht es auch ums Streichen, oder?

00:44:13: Genau, es geht ums Streichen, es geht ums Gefühl im Bogen.

00:44:16: Der Bogen braucht schon ganz eine feine Hand sozusagen und die linke Hand macht auch die, ist auch mit den Gefühlen besser verbunden, also die dominante Hand ist immer besser mit den Gefühlen verbunden und es geht ja auch um den Ausdruck dabei.

00:44:33: Wie oft gibt es das jetzt zum Beispiel schon im Archäster oder in der Blaskapelle?

00:44:36: Ihr sitzt, also sitzt, verkehrt, klingt jetzt doof.

00:44:39: Aber gerade mit Querflöte sind ja eigentlich immer alles schön in eine Richtung und bei den Streichinstrumenten ja auch.

00:44:47: Die Blaskapelle ist sicher ein Punkt, den man erst knacken muss, weil da ist es wirklich eng meistens.

00:44:53: Und ja, das Argument kommt natürlich immer, aber im Archäster geht das nicht.

00:45:01: nach rechts und nach links Platz, hätte ich mal gesagt.

00:45:04: Und ich habe jetzt selber auch schon im Archäster gespielt.

00:45:07: Es geht natürlich.

00:45:08: Es ist gewöhnungsbedürftig, muss ich auch sagen.

00:45:10: Man hört sich selber anders.

00:45:12: Aber bei den Streichern, wie es man von unseren Streicherkolleginnen, dass das kein Problem ist und es gibt Beispiele von Archästern, wo Linksspielende zu sehen sind und... Ja, Entschuldigung.

00:45:26: Ja, bitte.

00:45:27: Man muss aber sagen, dass es schon... Man bekommt sicher keinen Platz, denke ich mal, bei den Wiener Philharmonikern.

00:45:34: Und so, also ich habe einmal ... Noch

00:45:39: nicht.

00:45:39: Ja.

00:45:40: Es hat auch einmal keine Frauen bei den Wiener Philharmonikern.

00:45:42: Das

00:45:42: wollte ich gerade sagen, bei den Berliner noch länger.

00:45:46: Aufgrund eines Herrn, wer das nicht wollte.

00:45:48: Auf alle Fälle, nein, genau, das vergleiche ich immer wieder auch mit dem, dass Frauen auch nicht spielen durften lange in Orchestern.

00:45:56: Und ich habe einmal die Geschichte von Charlie Chaplin, der ja links herum Cello und Guy gespielt und auch ... gespielt hat.

00:46:04: Ja, gespielt hat.

00:46:06: Und die Musik komponiert hat zu seinen Filmen.

00:46:08: und da wurde er in ein Adoko einmal gesagt, er hätte in keinem Orchester der Welt einen Platz bekommen.

00:46:15: Und deswegen musste er zum Film.

00:46:17: Und er ist ja im Zirkusmilieu aufgewachsen.

00:46:20: Und ja, es ist sehr interessant.

00:46:22: Man sieht das auch in seinen Filmen, er spielt manchmal Geige oder Cello in den Filmen, hat auch Konzerte gegeben, Platten aufgenommen und hat links herum gespielt.

00:46:30: Und natürlich, diese Thematik habe ich auch gehört, auch von einem Musikschuldirektor einmal.

00:46:37: Die müssen ja so spielen, auch von einer Geigen, die er erinnert, sonst werden sie diskriminiert.

00:46:41: Was ja auch stimmt, wenn man dann später in keinem Orchester spielen kann, wird man diskriminiert in dem Sinne.

00:46:48: Nur es gibt halt eine Diskriminierung, die noch früher stattfindet.

00:46:51: Und die ist die, dass man dann rechts herum spielen muss, wenn man linkshänder ist.

00:46:56: Und das zweite, das würde ich als primäre Diskriminierung bezeichnen.

00:46:59: Und das zweite ist eine gesellschaftliche, eine sekundäre Diskriminierung, die sich auflösen wird mit der Zeit.

00:47:06: Und ich fand es ja sehr amüsant.

00:47:07: Es hat mich amüsiert ein bisschen.

00:47:09: Also wie gesagt, ich kann da ein bisschen aus der Distanz reden.

00:47:12: Geige gelernt, aber habe die Thematik nie gehabt, dass ich in einem Orchester spielen hätte wollen und keinen Platz bekommen hätte.

00:47:20: Aber ich fand es dann interessant, dass diese Argumentation immer wieder kann.

00:47:23: Nein, nein, da sitzt man ja, da sticht man ja demnach, man das Auge aus und so weiter.

00:47:27: Ich habe da alles mögliche gehört, als ich das ansprach.

00:47:30: Und bei Corona auf einmal ging es.

00:47:32: Auf einmal musste man Abstand halten.

00:47:35: Kein Problem.

00:47:37: Man sitzt auf einmal mit mehr Abstand.

00:47:38: Wie gesagt, ich kann das nicht.

00:47:40: Man kann das ja auch irgendwie vielleicht anders aufteilen.

00:47:43: Man muss ja auch dazusagen, dass in dieser Manche haben auch das ästhetische Argument genannt, mir ging über, ja, das ist schöner und so weiter.

00:47:52: Völlig übersehend, dass wir ja eine totale Asymetrie haben eigentlich im Orchester, weil wenn man sich jetzt gewisse Choreografien im Palett oder sonstwo anschaut, wo alles auf beide Seiten geht, sind wir in der totalen Asymetrie eigentlich in Wahrheit.

00:48:07: Aber wie auch immer, also das will ich jetzt nicht mehr, das kann sich jeder selber zusammenreimen.

00:48:12: Aber ich denke mir, das Primäre ist einmal, dass die Menschen das so machen, dass es für sie gut ist.

00:48:18: Da es bei mir auch eine gesundheitliche Komponente hatte, denke ich mir, das steht im Vordergrund und den Rest werden wir hinkriegen.

00:48:27: Also ich habe mit kein Problem auch nicht gemeint, dass man nicht auf Widerstände stößt.

00:48:31: aktuell, aber platzmäßig ist das zu machen, so wie du sagst, das gesundheitliche Muster.

00:48:38: im Vordergrund stehen und nicht die Symmetrie oder die Ästhetik, wobei zu fragen ist, was ist Ästhetik.

00:48:45: Und ja, es geht so viel heutzutage um Gesundheit, gesundes Musizieren, Gehirn, gerechtes Musizieren.

00:48:52: Und wir sagen mal, wenn ich für dich auch sprechen darf, dass es ohne die Händigkeit kein gesundes und gehirngerechtes Musizieren geben kann.

00:49:05: Und Wir haben da auch eine pädagogische Verantwortung.

00:49:10: als Lehrende, würde ich sagen, dass wir Kinder da unterstützen in ihrer Händigkeit.

00:49:16: Linkshändige brauchen einfach da auch noch Unterstützung und positives Feedback, weil es noch immer sehr negativ besetzt ist, muss man auch sagen, Linkshändigkeit.

00:49:24: Und halt, wie du schon gesagt hast, drum, es gibt noch ganz eine hohe Dunkelziffer an Linkshändigen, die wir gar nicht, also die noch gar nicht wissen, dass sie Linkshändig sind.

00:49:34: Aber ein Schritt wäre schon mal, dass wir die, die sich als Linkshändige durchgesetzt haben, wenn sie dann in die Musikschule kommen und sagen, ich möchte ein Instrument lernen, dass man denen auch sagt, okay, das berücksichtigen wir auch da.

00:49:48: Und du kriegst ein Instrument, das für dich passt.

00:49:51: Ja, da hast du, glaube ich, jetzt einen Teil meiner abschließenden Frage schon beantwortet.

00:49:56: Meine abschließende Frage wäre nämlich, was könnt ihr uns lehren, raten, wie sollen wir damit umgehen?

00:50:02: Und wohin können wir uns wenden?

00:50:04: Ja, ihr könnt es euch natürlich an uns wenden, wenn ihr Fragen habt.

00:50:09: Die Birgit verlinkt das alles, wie wir zu finden sind.

00:50:13: Wir sind da, freuen uns, wenn sich jemand meldet, auch gern die, die vielleicht schon links spielen, damit wir wissen, dass es sich gibt.

00:50:23: Es gibt eine ganz tolle Diplomarbeit von der Judith Tiefenthaler, ich glaube, die ist so zehn Jahre alt, die hat ist Streicherin und hat eine kleine Studie gemacht mit Kindern, wie sie intuitiv zum Instrument greifen, wenn sie nicht wissen, wie man das spielt.

00:50:43: Und da ist eindeutig rausgekommen, dass die Linkshändigen halt links herumgreifen würden.

00:50:49: Und natürlich kann man es anders herum lernen.

00:50:52: Aber es wird immer mit einem Mehraufwand verbunden sein und mit einem gewissen, mit einem Unbehagen, dass sich psychisch und im Körper halt ausdrückt.

00:51:04: Wenn ich meine Schuhe jeden Tag verkehrt anziehe, dann wird sich das nicht so gut anfühlen.

00:51:10: Aber wenn wir denken, okay, es machen alle, ich muss auch so, dann denken wir es halt normal.

00:51:14: Es wird sich irgendwie einlatschen, aber optimal wird es nie werden.

00:51:18: Und das so als Denkanstoß vielleicht.

00:51:22: Aber als Tipp trotzdem nach Tom, du hast vorher gesagt, du hast einige deiner Schüler verwirrt.

00:51:28: Sollen wir jetzt aktiv zum Beispiel ansprechen oder sollen wir Lehrenden darauf warten bis zum Beispiel jemand sagt, okay mein Kind ist Link-Sender, gibt's ein Link-Sender, klar?

00:51:39: Ich würde empfehlen den Schüler in der ersten Stunde zu fragen, ob er links oder rechts Sender ist und wenn die Antwort kommt, Link-Sender, dann würde ich ihn darauf hinweisen, dass es hier Möglichkeiten gibt.

00:51:50: Und je nach Instrument jetzt natürlich, da es jetzt auch eine Community gibt dazu, Kontakt auf.

00:51:57: Also dem Lehrer würde ich den Rat geben, mit uns oder wer immer Kontakt aufzunehmen.

00:52:03: Und ich würde, wenn das Kind noch sehr jung ist, würde ich auch kurz mit den Eltern reden.

00:52:07: Vielleicht ihnen das sagen, dass es da Meinungen dazu gibt, dass es Linkshänder gibt, dass es sogar könnte man dann in weiterer Folge sagen, dass das auch Leute gibt, die das Rechtsherum gelernt haben und dann wieder auf links umgestellt haben, weil es ihnen leichter fällt.

00:52:20: Und so würde ich das, ich würde das schon in der ersten Stunde ansprechen.

00:52:24: Ich weiß auch, dass das Musikschullehrer teilweise machen, am Schlagzeug und an der Gitarre.

00:52:29: Ich kenne einen sehr guten Gitarrelehrer, der an der Musikschule, wo ich in Ferne unterrichtet hab damals, den hab ich auch mal drauf angesprochen und ich frag jeden Schüler am Anfang und wir spannen dann die Seiten und dann hab ich gesagt, ja, bei innen, da innenbau ist ja auch das, das können wir dann noch immer machen, wenn ein Konzertgetorist wird.

00:52:47: Also zuerst einmal hat er einfach eine sehr praktikable Methode gefunden, wo er gesagt hat, ja, da muss man nur am Sattel ein bisschen herumschleifen, damit der Seitenabstand passt und so, also zum Griffbreit.

00:52:57: oder wie auch immer, das kann auch jeder, muss er wirklich sagen, bei Gitarre und Geigen kann das jeder Geigenbauer wirklich sehr schnell umbauen.

00:53:04: Man muss sich auch nicht gleich den Stimmstock oder sonst irgendwie da versetzen.

00:53:08: Man kann das eigentlich relativ unkompliziert machen.

00:53:11: Also ich würde es ansprechen.

00:53:14: Und dann, wenn das Instrument, klar, wir verstehe ich natürlich voll das Argument, das muss ich sagen, na ja, wie ist das dann, wenn der an der Kirchenorge sitzt oder so, wird natürlich schwierig.

00:53:24: Da ist halt die Frage, Da gebe ich zu, dass das nicht einfach ist, die Entscheidung war.

00:53:29: Gehen wir mal vom Klavier weg.

00:53:30: bei jedem anderen Instrument, würde ich mal sagen, auch Brasi-Instrumente, auch die Ventile, auch bei Trombeten und so weiter ist das möglich.

00:53:36: Ich habe einmal eine Trombete, ich habe einfach nur die Tonleiter gelernt, als ich in der Blasmusik Schlagzeug unterrichtet habe.

00:53:45: Also, und auch bei der Blaskabelle der andere Gisterleiter war, habe ich auch eine Trombete mir mal zugelegt und wollte es ausprobieren.

00:53:51: Und da habe ich einfach nur diesen kleinen Haken, dafür einen kleinen Finger.

00:53:55: versetzen lassen und es ging einmal, um zu spielen.

00:54:01: Also das ist glaube ich abgesehen vom Klavier, wo man vielleicht extra mal drüber reden muss noch, ist es sehr einfach, glaube ich, möglich und vielleicht an uns wenden.

00:54:11: Und beim Klavier ist halt die Frage, wie sehr ein Kind kann das natürlich schwer entscheiden, aber inwieweit will man pionier sein und sie vielleicht darauf verlassen auch, dass sich hier viel tun wird.

00:54:20: Ich meine, man muss ja auch wirklich sagen, wenn man wirklich ein Konzertbiernist wird, so wie der Christopher Seedt, dann besteht wirklich auch die Möglichkeit sein Klavier mitzunehmen.

00:54:30: Ich weiß, dass das aufwendig ist, aber man weiß, dass Konzertbiernisten nicht auf jedem Klavier spielen, dass einfach dort vorhanden ist.

00:54:40: Sondern die nehmen es mit, je nach Berühmtheitsgrad und wie gut die Sache halt läuft, denke ich mir so.

00:54:47: Also ich denke mir, ich gehe aber immer davon aus, das habe ich als Musikpädagoge auch immer so gemacht.

00:54:52: Man hat ja Schüler der verschiedensten Niveaus und wir wissen alle, dass nicht jeder zum Profi geboren ist.

00:54:59: Und ich denke mir immer, es geht immer um die Person, um einen selbst, dass man Spaß hat am Spielen.

00:55:07: Und dann alles Weitere ergibt sich, denke ich mir.

00:55:11: Und heutzutage gibt es in Möglichkeiten, wie gesagt, es gibt Leute, die auch Klavier links herum spielen.

00:55:17: Erika, hast du dem noch was hinzuzufügen?

00:55:20: Ja, für uns leerende als Möglichkeit, Kompromissmöglichkeit beim Klavier, wenn man eine Linksmöglichkeit hat, dass man zumindest die linkshändigen Kinder auch mal links spielen lässt oder am Anfang vielleicht mal links spielen lässt.

00:55:36: Das Probieren ist natürlich wichtig.

00:55:37: Ja, der

00:55:38: Zugang am Anfang.

00:55:38: Es gibt

00:55:39: eine sehr nette Geschichte, wenn das noch Platz hat, wie wir haben in Wien ein Treffen gehabt im Sommer.

00:55:44: Ja.

00:55:45: Und

00:55:46: also linksendig musizieren und dann gab es ein Abschlusskonzert.

00:55:49: Und da war wirklich auf alle Niveaus durch.

00:55:52: Da durfte jeder spielen.

00:55:53: Egal.

00:55:54: Kann man wirklich sagen, oder?

00:55:55: Das war auch sehr sympathisch, finde ich irgendwie.

00:55:57: Und dann sitzt eine junge Dame im Publikum.

00:56:00: Genau.

00:56:00: Alexandra Stöger.

00:56:02: Und sagt,

00:56:03: ja, ich habe das gelesen und bin vorbei gekommen.

00:56:05: Ich studiere ja in Wien, Geige.

00:56:07: Sie hat dann eine Geige von uns bekommen, also es war nicht ihre eigene, hat von Bach was gespielt.

00:56:12: Ja,

00:56:12: also wunderbar.

00:56:13: Also eine supertalentierte Profimusikerin.

00:56:16: Linksspielende Profimusikerin.

00:56:18: Die hat eine

00:56:18: lustige Geschichte erzählt.

00:56:19: Sie hat gesagt, sie hat rechts herum gelernt und ihre Mama ist aufgefallen.

00:56:24: Die war wahrscheinlich als Kind.

00:56:25: Ja, sehr

00:56:26: klein und sie hat dann immer zu Hause.

00:56:28: Zu Hause hat sie dann die Geige immer links genommen.

00:56:31: Und nur für den Lehrer hat sie rechts gespielt.

00:56:33: Ist aber sehr weit gekommen damit.

00:56:35: Also eine sehr begabte junge Dame.

00:56:37: Und dann hat die Mutter gesagt, irgendwann, du, das macht ja keinen Sinn.

00:56:41: Ich muss ja mal mit dem Lehrer reden.

00:56:42: Das geht ja nicht.

00:56:43: Du zu Hause spielst immer links und für den Lehrer spielst du rechts.

00:56:46: Auf der Rechtsgeiger nehme ich an, hat sie links gespielt, wo dann die Seiten auch anders sind.

00:56:50: Und ja, dann haben sie das Instrument umgebaut.

00:56:52: für den Lehrer, war das kein Problem.

00:56:53: Also ich nehme mal an, von der jungen Dame werden wir noch mehr hören, weil die einfach sehr, sehr begabt ist.

00:56:58: Und das war eine sehr nette Geschichte auch.

00:56:59: Ja, tschuldigung, ich weiß jetzt nicht mehr genau, wie ich draufgekommen bin, aber du hast vorher was gesagt.

00:57:03: Also, das probieren.

00:57:04: Es geht... deswegen finde ich es auch so cool, dass in Karlsdorff so ein Klavier steht.

00:57:08: Einfach mal ausprobieren.

00:57:10: Ich glaube, dass das sehr wichtig ist, dass man den Menschen die Möglichkeit gibt, das zu probieren.

00:57:15: Oder auch halt... Pantomimisch mal schauen, was ich gerne mache, wenn Kinder zu mir Schnuppern kommen, dann sage ich, wie würdest du die Querflöte halten?

00:57:22: Und das ist auch oft sehr aufschlussreich.

00:57:24: Und ich denke mal auch jetzt im EMB-Bereich Blockflöte, da hat man oft die Situation, dass Kinder anders hingreifen, das bitte auch zulassen und akzeptieren.

00:57:38: Da gibt es auch eine Geschichte von einer Kollegin, Normalerweise merken sie, ist die Kinder bald, aber die greift immer wieder verkehrt hin.

00:57:47: Und sie hat sich dann doch entschlossen, ihr links Blockflöte zu geben.

00:57:51: Er war ganz ein gescheites Mädchen, hat sich gesagt, aber sie ist auf der Blockflöte auch nicht gut weitergekommen, aber danach ging es auf einmal viel besser.

00:57:57: Also, ja, was wir eigentlich prädieren, ist Offenheit der Lehrpersonen für das Thema, das mal reinzunehmen.

00:58:06: Man muss das einmal sacken lassen, das ist auch klar.

00:58:09: Man kann dann mal ... Selber das Instra-Anwend anders in die Hand nehmen, dann merkt man auch, dass man es, also Rechts-Sender würden, nicht freiwillig links spielen.

00:58:16: Warum sollen die Links-Sender rechts spielen?

00:58:19: Und beim Schreiben ist man darauf gekommen, dass man das nicht mehr umschult, haben wir, wie gesagt, noch immer große Dunkelziffer.

00:58:27: Unbewusst, unbewusste Beeinflussung, aber zumindest die, die schon links spielen oder links schreiben, auch am Instrument wahrnehmen.

00:58:37: Also einfach aufmerksam sein und... Wenn man merkt, jemand tut sich links leichter, kann man sich bei euch melden, mit euch Kontakt aufnehmen und alles weitere dann vielleicht ein paar Ideen besprechen und so.

00:58:49: Ja vielen Dank liebe Erika, vielen Dank lieber Tom, dass ihr heute euch die Zeit genommen habt.

00:58:55: Gerne.

00:58:55: Danke für die Einladung.

00:58:58: Das war's nun wieder für heute.

00:59:00: Vielen Dank liebe Hörerinnen fürs wieder einschalten

00:59:03: und zuhören.

00:59:04: Wir hören uns wieder im März mit drei Powerfrauen, die ihren musikalischen Weg hier in der Steiermark begonnen haben und mittlerweile schon zum vierten Mal ein großes Event in der

00:59:15: Oper

00:59:16: Graz zum Weltfrauentag auf die Beine stellen.

00:59:19: We are starke Stimmen, starke Frauen.

00:59:22: Freuen wir uns auf ein Gespräch mit den Schicksisters.

00:59:26: Damit ihr keine Folge verpasst, abonniert den Podcast gerne auf der Plattform Eures Vertrauens.

00:59:32: Hinterlasst uns gerne auch eine positive Bewertung.

00:59:35: Danke schön auch an die Agentur DASPOT für den guten Ton und die rundum Betreuung.

00:59:41: Wir hören uns wieder im März.

00:59:43: Bis dahin verpasst keinen Ton, den ihr Singern spielen oder hören wollt, denn Musik ist Lebensgefühl.

00:59:49: Auf Wiederhören, Servus und Baba.

00:59:57: Dieser Podcast ist eine entgeltliche Einschaltung des Landes Steiermark.

01:00:09: Das Pod.

01:00:11: Deine Podcastagentur.

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